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31.05.2013

07:36 Uhr

Informierte Kreise

UBS erhöht Gehälter um bis zu 25 Prozent

Die Schweizer Großbank will damit verhindern, dass einzelne Mitarbeiter zur Konkurrenz abwandern, heißt es. Jahrelang waren die Gehälter bei UBS eingefroren. Das größte Gehaltsplus sollen Investmentbanker bekommen.

Schweizer UBS will in drei Jahren 10.000 Jobs streichen und sich aus ganzen Branchen zurückziehen. dpa

Schweizer UBS will in drei Jahren 10.000 Jobs streichen und sich aus ganzen Branchen zurückziehen.

Die größte Bank der Schweiz UBS hebt die Grundgehälter ihrer Investmentbanker an, wie Bloomberg News am späten Donnerstag aus informierten Kreisen erfuhr. Durch diesen Schritt sollen wichtige Mitarbeiter gehalten und die Vergütungsstruktur mit der Konkurrenz auf eine Linie gebracht werden, hieß es.

In dieser Woche werden die Mitarbeiter über die Gehalts- Entscheidung informiert, erklärten drei mit den Plänen vertraute Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten. Die durchschnittliche Gehaltserhöhung in den Bereichen Beratung und Handel werde bei neun Prozent liegen.

Einige Mitarbeiter würden jedoch bis zu 25 Prozent mehr Grundlohn erhalten, sagten zwei der Personen. Die UBS rechne damit, dass die Gesamt-Vergütung - inklusive Boni - unverändert bleibe. Voraussetzung sei jedoch, dass die Geschäftsbedingungen unverändert blieben.

„Die UBS hatte die Gehälter seit Jahren eingefroren, und jetzt bemühen sie sich darum, die Bezahlung an die Branche anzupassen - vor allem mit Blick auf die US-Firmen”, sagt Lee Thacker, ein Partner bei Silvermine Partners, einer Vermittlung von leitenden Mitarbeitern.

Im vergangenen Oktober hatte die UBS angekündigt, zum größten Teil aus dem kapitalintensiven Handel mit Festverzinslichen auszusteigen und über einen Zeitraum von drei Jahren rund 10.000 Jobs streichen zu wollen.

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