Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.11.2014

09:58 Uhr

ING Bank

Niederländische Bank streicht 1700 Stellen

Weil der niederländische Finanzkonzern ING verstärkt auf Bankgeschäfte im Internet baut, sollen in den kommenden drei Jahren rund 1700 Arbeitsplätze wegfallen. Die Bank ist mit der ING DiBa auch in Deutschland aktiv.

Ab 2018 rechnet der Konzern ING angesichts der Stellenstreichungen mit jährlichen Einsparungen von rund 270 Millionen Euro. Reuters

Ab 2018 rechnet der Konzern ING angesichts der Stellenstreichungen mit jährlichen Einsparungen von rund 270 Millionen Euro.

AmsterdamDer Finanzkonzern ING setzt immer stärker auf Bankgeschäfte im Internet und baut deshalb 1700 Arbeitsplätze ab. Die Stellen sollen in den kommenden drei Jahren wegfallen, teilte die größte niederländische Bank am Dienstag mit, die in Deutschland mit der ING DiBa aktiv ist.

Größte Banken der Welt (nach Bilanzsumme)

Platz 11

Deutsche Bank
Deutschland
1955 Milliarden Euro

Stand: Ende Juni 2015. Quelle: Bloomberg.

Platz 10

Barclays
Großbritannien
1960 Milliarden Euro

Platz 9

Bank of America
USA
1998 Milliarden Euro

Platz 8

BNP Paribas
Frankreich
2078 Milliarden Euro

Platz 7

Mitsubishi UFJ
Japan
2224 Milliarden Euro

Platz 6

JP Morgan Chase
USA
2402 Milliarden Euro

Platz 5

Bank of China
China
2408 Milliarden Euro

Platz 4

HSBC
Großbritannien
2489 Milliarden Euro

Platz 3

Agricultural Bank of China
China
2531Milliarden Euro

Platz 2

China Construction Bank
China
2627 Milliarden Euro

Platz 1

Industrial and Commercial Bank of China (ICBC)
China
3216 Milliarden Euro

Zur Finanzierung seien im vierten Quartal Rückstellungen in Höhe von 320 Millionen Euro geplant. Gleichzeitig soll in die IT-Systeme investiert werden, um die Angebote im Internet, über Call-Center sowie per Smartphone und in den Filialen zu vereinheitlichen. Ab 2018 rechnet ING mit jährlichen Einsparungen von rund 270 Millionen Euro. Die ING-Aktien legten zum Börsenstart rund ein Prozent zu.

Vor knapp zwei Wochen hatte bereits die verstaatlichte niederländische Großbank ABN Amro angekündigt, bis 2018 bis zu 1000 Stellen zu streichen. Banken verkleinern immer stärker ihr Filialnetz, weil die Kunden zunehmend auf Online-Banking setzen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×