Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.07.2013

12:32 Uhr

Investmentbanking

Nomura-Bank reitet auf Nikkei-Hoch

Weil sie durch Provisionen im Aktiengeschäft partizipiert, trägt der Höhenflug des Aktienindex Nikkei die Nomura-Bank einfach mit. In heimischen Gefilden steigen die Gewinne enorm, nur das Ausland macht Sorgen.

Profitiert von der liberalen wirtschaftspolitischen Linie, die Japans Regierung fährt: Die Nomura Bank. Reuters

Profitiert von der liberalen wirtschaftspolitischen Linie, die Japans Regierung fährt: Die Nomura Bank.

TokioDie japanische Investmentbank Nomura profitiert vom Boom an den heimischen Aktienmärkten. Der Netto-Gewinn im abgelaufenen Quartal schnellte von 1,9 Milliarden Yen im Vorjahresquartal auf knapp 66 Milliarden Yen, das entspricht 504 Millionen Euro, nach oben. Dies teilte das größte Brokerhaus des Landes am Freitag mit. Der Tokioter Aktienindex Nikkei ist im bisherigen Jahresverlauf um 40 Prozent gestiegen, dank der wirtschaftsfreundlichen Reformen von Ministerpräsident Shinzo Abe und der Geldschwemme durch die Notenbank. Das brachte Nomura hohe Provisionseinnahmen im Aktiengeschäft und beim Verkauf von Investmentfonds. Im Anleihegeschäft in Europa und den USA verlangsamte sich das Wachstum dagegen etwas. Das Ergebnis entsprach den Erwartungen. Im Vergleich zum Vorquartal musste Nomura allerdings einen 20-prozentigen Gewinnrückgang hinnehmen. Damals erzielte die Bank einen Einmalgewinn aus dem Verkauf von Aktien der Immobilientochter Nomura Real Estate Holding.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×