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26.03.2011

15:32 Uhr

Ipex Bank

KfW-Tochter will in Schwellenländern wachsen

VonYasmin Osman

ExklusivDie KfW-Tochter Ipex-Bank will stärker in Schwellenländern aktiv werden. Bislang hatten die KfW-Einheiten für Entwicklungshilfe und die für Exportfinanzierung zuständige Ipex-Bank getrennt operiert. Das soll sich ändern.

Die KfW-Tochter Ipex will vermehrt in Schwellenländern investieren. Quelle: dpa

Die KfW-Tochter Ipex will vermehrt in Schwellenländern investieren.

Düsseldorf „Unsere Kunden exportieren bereits erheblich in Länder wie Brasilien, China, Indien, Türkei und Russland“, sagte der Ipex-Chef Harald Zenke im Interview mit dem Handelsblatt. Dazu will die Bank stärker die Expertise der Entwicklungshelfer ihres Mutterkonzerns, der staatlichen Förderbank KfW, nutzen.

 „Die KfW Entwicklungsbank ist seit Jahrzehnten an Märkten präsent, in denen wir uns jetzt auch verstärkt engagieren“, sagte Zenke, der seit Januar an der Spitze der Ipex-Bank steht. Bislang hatten die KfW-Einheiten für Entwicklungshilfe und die für Exportfinanzierung zuständige Ipex-Bank getrennt operiert. Das soll sich ändern.

Die Überlegung dahinter: die KfW-Entwicklungsexperten sind in vielen Schwellenländern oft bestens mit Regierungsstellen und wichtigen Institutionen verdrahtet, sie wissen, wie stabil ein Land ist oder wie belastbar dort abgeschlossene Abkommen sind. „Wir können Mittelständlern vielleicht Exporte in Länder vermitteln, an die diese vielleicht gar nicht denken würden“, so Zenke.

Die Offensive in den Schwellenländern ist nur ein Teil der Neuausrichtung, die sich die Ipex-Bank vorgenommen hat. So soll der Bereich Schiffs- und Flugzeugfinanzierung, der derzeit für mehr als ein Drittel des Kreditportfolios steht, nicht weiter wachsen. „Der eigentliche Wachstumsschub kommt aus dem Bereich Energie und Umwelt und aus dem Bereich der gewerblichen Industrie“, sagte Zenke.

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