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20.11.2014

12:50 Uhr

IT-Panne

Millionenstrafe für Royal Bank of Scotland

Ein IT-Zusammenbruch kommt die Royal Bank of Scotland teuer zu stehen: Die Bank wurde jetzt zu einer Strafe im hohen zweistelligen Millionenbereich verdonnert. Hohe Entschädigungen musste die RBS bereits zuvor zahlen.

Die Royal Bank of Scotland muss investieren, um ihre IT-Systeme sicherer zu machen. dpa

Die Royal Bank of Scotland muss investieren, um ihre IT-Systeme sicherer zu machen.

LondonDie Royal Bank of Scotland (RBS) muss umgerechnet 70 Millionen Euro Strafe wegen eines IT-Zusammenbruchs zahlen, der vor zwei Jahren den Zahlungsverkehr von Millionen Kunden massiv behinderte. Die britischen Finanzaufsichtsbehörden warfen der Bank am Donnerstag vor, unzureichende Technik unterhalten zu haben, die nicht genug kontrolliert worden sei. RBS-Kunden seien Risiken ausgesetzt worden, die durch Störungen im IT-Bereich entstehen könnten, bei der RBS aber nicht erkannt worden seien.

Folge der Systemprobleme war damals, dass Millionen Kunden keine Zahlungen tätigen oder empfangen konnten. Die Bank musste wegen des Vorfalls bereits 175 Millionen Pfund (218 Millionen Euro) Entschädigung an Kunden sowie für Mitarbeiter zahlen, die in Filialen Überstunden machten.

Größte Banken der Welt (nach Bilanzsumme)

Platz 11

Deutsche Bank
Deutschland
1955 Milliarden Euro

Stand: Ende Juni 2015. Quelle: Bloomberg.

Platz 10

Barclays
Großbritannien
1960 Milliarden Euro

Platz 9

Bank of America
USA
1998 Milliarden Euro

Platz 8

BNP Paribas
Frankreich
2078 Milliarden Euro

Platz 7

Mitsubishi UFJ
Japan
2224 Milliarden Euro

Platz 6

JP Morgan Chase
USA
2402 Milliarden Euro

Platz 5

Bank of China
China
2408 Milliarden Euro

Platz 4

HSBC
Großbritannien
2489 Milliarden Euro

Platz 3

Agricultural Bank of China
China
2531Milliarden Euro

Platz 2

China Construction Bank
China
2627 Milliarden Euro

Platz 1

Industrial and Commercial Bank of China (ICBC)
China
3216 Milliarden Euro

Im Dezember vergangenen Jahres gab es einen weiteren technischen Ausfall bei der RBS, der dazu führte, dass mehr als eine Million Kunden an einem der wichtigsten Tage des Weihnachtsgeschäfts kein Geld abheben oder für Waren bezahlen konnten.

Die RBS hat angekündigt, bis Ende 2015 zusätzlich 750 Millionen Pfund zu investieren, um die IT-Systeme sicherer zu machen.

Von

rtr

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