Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.04.2013

08:37 Uhr

Italienische Krisenbank

Monte Paschi wehrt sich gegen den Staat

Italien als Hauptaktionär – das will man bei der ältesten Bank der Welt mit allen Mitteln verhindern. Die milliardenschweren Nothilfen des Staates nahm die Traditionsbank in Siena noch an. Dann will man sich aber selbst helfen.

Die Krisenbank von Siena. Reuters

Die Krisenbank von Siena.

MailandDie italienische Monte dei Paschi di Siena will verhindern, dass der Staat zum Hauptaktionär der Krisenbank wird. „Eine Sache ist es, wenn der Staat Minderheitsaktionär wird, eine andere ist die Vorstellung, dass die Mehrheit an den Staat fällt: das letztere ist ein sicher mögliches Szenario, aber die Bank setzt alles dran, dies zu verhindern”, sagte Monte-Paschi-Chef Fabrizio Viola am Freitag.

Das Institut musste zuletzt Nothilfen des Staates in Milliardenhöhe in Anspruch nehmen. Rückstellungen für faule Kredite brockten der ältesten Bank der Welt 2012 einen unerwartet hohen Milliardenverlust eingebrockt. Zudem geriet die Bank wegen hoher Verluste mit Derivate-Geschäften in die Schlagzeilen, an denen unter anderem auch die Deutsche Bank beteiligt war.

Älteste Bank der Welt: Monte Paschi-Aktie fällt ins Bodenlose

Älteste Bank der Welt

Monte Paschi-Aktie fällt ins Bodenlose

Die älteste Bank der Welt hat unerwartet einen Milliardenverlust vorgelegt.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×