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16.10.2014

15:14 Uhr

IWF-Vergleichsstudie

Banken in Euro-Zone nicht nachhaltig rentabel

Rund 80 Prozent der Großbanken in den USA haben ein Geschäftsmodell, das laut IWF auf Dauer eine nachhaltige Rendite verspricht – ein Quote, von der Banken in der Euro-Zone nur träumen können.

Eine Vergleichsstudie des Internationalen Währungsfonds (IWF) attestiert vielen Banken in der Euro-Zone schwache Renditeaussichten. dpa

Eine Vergleichsstudie des Internationalen Währungsfonds (IWF) attestiert vielen Banken in der Euro-Zone schwache Renditeaussichten.

LondonDie meisten Großbanken der Euro-Zone hinken laut IWF bei den Renditeaussichten Instituten in den USA weit hinterher. Eine internationale IWF-Vergleichsstudie belege dies, sagt der für Geld- und Kapitalmärkte zuständige Direktor Jose Vinals am Donnerstag auf der Jahrestagung des britischen Bankenverbandes in London.

Von den 300 weltweit untersuchten Finanzinstituten hätten nur 60 Prozent ein Geschäftsmodell, das auf Dauer eine nachhaltige Rendite verspreche, sagte der Experte des Internationalen Währungsfonds (IWF). „Lediglich rund 30 Prozent der Banken in der Euro-Zone erfüllen die Anforderungen dafür, in den USA sind es hingegen rund 80 Prozent“, betonte Vinals.

Größte Vermögensverwalter der Welt

Platz 10

Deutsche Bank (Deutschland)

380 Milliarden Dollar (Vorjahr: 387 Mrd. $)

Quelle der Angaben: PAM Insight Wealth Ranking. Stand jeweils Ende 2013 im Vergleich zu 2012.

Platz 9

HSBC (Großbritannien)

382 Milliarden Dollar (Vorjahr: 398 Mrd. $)

Platz 8

BNP Paribas (Frankreich)

383 Milliarden Dollar (Vorjahr 349 Mrd. $)

Platz 7

Raymond James Financial (USA)

454 Milliarden Dollar (398 Mrd. $)

Platz 6

Royal Bank of Canada (Kanada)

660 Milliarden Dollar (647 Mrd. $)

Platz 5

Credit Suisse (Schweiz)

887 Milliarden Dollar (Vorjahr: 862 Mrd. $)

Platz 4

Wells Fargo (USA)

1618 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1200 Mrd. $)

Platz 3

Morgan Stanley (USA)

1909 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 2

Bank of America (USA)

2002 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 1

UBS (Schweiz)

2055 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1747 Mrd. $)

Die Europäische Zentralbank (EZB), die ab November die Aufsicht über die größten Banken der Euro-Zone übernimmt, prüft die Geldhäuser seit Monaten auf Herz und Nieren. Die EZB-Untersuchung setzt sich zusammen aus einem Bilanzcheck und einem Stresstest. Die Ergebnisse des Bilanzchecks sind Ausgangspunkt für den Stresstest, in dem eine Krise simuliert wird. Die Ergebnisse der seit Monaten laufenden Überprüfung der 130 größten Banken des Kontinents sollen am 26. Oktober veröffentlicht werden.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr reiner tiroch

16.10.2014, 16:51 Uhr

die USA sind ebenso schlecht wie die Griechen und haben das AAA im Rating und haben eine nachhaltige Rendite? da müssen die aber ihre Bilanzen sauber Friesiert haben.

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