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09.12.2011

10:47 Uhr

Japan

Citigroup und UBS im Visier der Aufsicht

Die japanische Finanzaufsicht hat Manipulationsvorwürfe gegen die Citigroup und die UBS erhoben und Geldstrafen gefordert. Über die Strafen muss jetzt die zuständige Behörde entscheiden.

In Japan hat die UBS mit Manipulationsvorwürfen zu kämpfen. dapd

In Japan hat die UBS mit Manipulationsvorwürfen zu kämpfen.

TokioDas US-Geldhaus Citigroup und die Schweizer Großbank UBS sind ins Visier der japanischen Behörden geraten. Die Finanzmarktaufsicht wirft den Instituten versuchte Zinsmanipulation vor. Deshalb solle die zuständige Behörde Strafen gegen die entsprechenden Sparten von Citi und UBS erlassen, teilte die Aufsicht am Freitag mit. Sie beschuldigt Mitarbeiter der Abteilung Citigroup Global Markets Japan, andere Banken zu höheren oder niedrigeren Zinsraten animiert haben. So habe zu Gunsten von Citi der Interbanken-Zinssatz Tibor beeinflusst werden sollen. Einer der Beschuldigten soll zuvor als Angestellter von UBS versucht haben, den Referenzsatz zu manipulieren, zu dem Banken Geschäfte untereinander abschließen.

Kreisen zufolge hatten die beschuldigten Banker vor rund zwei Jahren von anderen ausländischen Banken zu Citi gewechselt. Seit Citi ihr Vorgehen im vergangenen Jahr aufdeckte, seien sie entweder entlassen worden oder selbst gegangen.

Von

rtr

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