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23.01.2015

08:25 Uhr

JP Morgan

Weniger Gewinn, aber nicht weniger für den Chef

Die größte US-Bank JP Morgan hat im vierten Quartal deutlich weniger verdient. Das hat aber keinen Einfluss auf das Gehalt von Vorstandschef Jamie Dimon. Einen Großteil des Gehalts macht ein Barbonus aus.

JP-Morgan-Chef Jamie Dimon: 20 Millionen Dollar auf dem Gehaltsscheck. Reuters

JP-Morgan-Chef Jamie Dimon: 20 Millionen Dollar auf dem Gehaltsscheck.

BangaloreDer Gewinnrückgang der größten US-Bank JP Morgan spiegelt sich auf dem Gehaltsscheck von Chef Jamie Dimon nicht wider. Der 58-jährige Top-Manager verdiente im vergangenen Jahr wie 2013 20 Millionen Dollar, wie aus einer Mitteilung des Geldhauses vom Donnerstag hervorgeht.

Die Bezahlung setzt sich demnach aus einem Grundgehalt von 1,5 Millionen Dollar, Aktienprämien von 11,1 Millionen Dollar und einem Barbonus von 7,4 Millionen Dollar zusammen. Dimon war einst mit einem Gehaltspaket von 23,5 Millionen Dollar zum bestbezahlten Chef einer Großbank avanciert.

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Die US-Bank JP Morgan wird weiter durch hohe Sonderlasten für Rechtsstreitigkeiten ausgebremst. Der Nettogewinn des Instituts fiel im vierten Quartal noch stärker als von Analysten erwartet.

Eine Milliarden-Strafe für Manipulationen am Devisenmarkt hatte JP Morgan Ende 2014 ausgebremst. Der Nettogewinn fiel im vierten Quartal unerwartet stark um 6,6 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Auch im operativen Geschäft lief es nicht rund. Vor allem im wichtigen, aber sehr schwankungsanfälligen Handel mit festverzinslichen Wertpapieren brachen die Einnahmen um fast ein Viertel ein.

Von

rtr

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