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05.09.2014

10:37 Uhr

Kampf gegen Hacker

Barclays setzt auf Fingerabdrücke und Stimmerkennung

Banken sehen sich immer mehr Hackerangriffen ausgesetzt. Britische Banken haben bereits Milliarden durch den Computerbetrug verloren. Barclays möchte die Sicherheit erhöhen und führt biometrische Verfahren ein.

Ein Mann geht an Barclays-Geldautomaten vorbei. Die britische Großbank möchte verstärkt biometrische Daten einsetzen. Reuters

Ein Mann geht an Barclays-Geldautomaten vorbei. Die britische Großbank möchte verstärkt biometrische Daten einsetzen.

LondonDie britische Großbank Barclays setzt im Kampf gegen Betrüger auf biometrische Verfahren wie Stimmerkennung und Finger-Scanner. Zusammen mit Hitachi werde für Firmenkunden ein Gerät entwickelt, das das Muster der Venen im Finger als Ersatz für Passwörter oder PINs verwendet. Derartige Verfahren werden bereits bei Geldautomaten in Japan angewandt.

Zudem werde für Millionen von Privatkunden ein Stimmerkennungssystem aufgebaut. „Biometrie ist die Zukunft“, sagte der zuständige Barclays-Manager Ashok Vaswani der Nachrichtenagentur Reuters. Die neuen Verfahren sollten im kommenden Jahr eingeführt werden.

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Weltweit sehen sich Banken immer anspruchsvolleren Hackerangriffen ausgesetzt, darunter in jüngster Zeit die Royal Bank of Scotland und JP Morgan. Die britische Finanzindustrie verlor nach offiziellen Schätzungen 2012 etwa 5,4 Milliarden Pfund durch Betrug.

Von

rtr

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