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13.01.2012

13:52 Uhr

Kapitalerhöhung

Unicredit bleibt wohl auf Aktien sitzen

UniCredit braucht frisches Geld und will dieses über eine Kapitalerhöhung einnehmen. Doch anscheinend bleibt die italienische Großbank auf fünf bis zehn Prozent ihrer Aktien sitzen - trotz massiver Rabatte.

Die Zentrale von UniCredit in Mailand: Die Bank bleibt wohl auf einigen Aktien sitzen. dapd

Die Zentrale von UniCredit in Mailand: Die Bank bleibt wohl auf einigen Aktien sitzen.

MailandDie größte italienische Bank UniCredit bleibt bei ihrer Milliarden-Kapitalerhöhung wohl auf fünf bis zehn Prozent der neuen Aktien sitzen. Die federführenden Banken erwarteten bei der Kapitalerhöhung eine Annahmequote von 90 bis 95 Prozent, erfuhr Reuters am Freitag aus dem Bankenkonsortium. Die Aktie lag zeitweise drei Prozent im Plus.

Unicredit hat schwer mit der Kapitalerhöhung zu kämpfen. Die Muttergesellschaft der HypoVereinsbank und der Bank Austria musste Interessenten mit massiven Rabatten locken. UniCredit braucht das Geld, um eine kürzlich von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde ausgemachte Lücke von acht Milliarden Euro Eigenkapital zu stopfen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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pepper83

13.01.2012, 14:25 Uhr

somit bleibt aber nicht die Unicredit, sondern die abwickelnden Banken auf den Aktien sitzen. Diese garantieren nämlich die Abnahme.

fjufg

13.01.2012, 15:23 Uhr

Hallo Handelsblatt,

Ihr habt bei der Reutersmeldung (http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE80C03D20120113), die Ihr abgekupfert hat, das "nur" vergessen ... Selektive Wahrnehmung?

fjufg

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