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27.03.2013

10:18 Uhr

Kauf von Vermögensverwaltung

Credit Suisse setzt auf das Geschäft mit Reichen

Credit Suisse kauft die Europa-Vermögensverwaltung von Morgan Stanley. Über 13 Milliarden Dollar verwaltet diese derzeit. Der Preis ist noch unbekannt, 200 Millionen Dollar könnten die Schweizer etwa hingeblättert haben.

Zukauf für 200 bis 250 Millionen Dollar: Eine eher kleine Transaktion für die Credit Suisse. dpa

Zukauf für 200 bis 250 Millionen Dollar: Eine eher kleine Transaktion für die Credit Suisse.

ZürichDie Schweizer Großbank Credit Suisse kauft das Privatkunden-Vermögensverwaltungsgeschäft der amerikanischen Großbank Morgan Stanley in der Region Europa, Naher Osten und Afrika. Der Geschäftsbereich verwaltet von Großbritannien, Italien und Dubai aus mehr als 13 Milliarden Dollar für reiche und superreiche Kunden, wie die Credit Suisse am Mittwoch mitteilte. Den Kaufpreis nannte die Bank nicht.

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Nach Einschätzung von Analysten könnte Credit Suisse etwa 200 bis 250 Millionen Dollar auf den Tisch legen müssen. Das entspricht etwa 1,5 bis zwei Prozent der verwalteten Vermögen. Der Preis hänge auch von der Qualität der Vermögen ab und die lasse sich von außen nicht beurteilen, sagte Sarasin-Analyst Rainer Skierka. Insgesamt verwaltete die Nummer zwei der Schweizer Finanzbranche Ende 2012 für reiche Kunden knapp 800 Milliarden Franken. "Für Credit Suisse ist das eine eher kleine Transaktion", sagte ZKB-Analyst Andreas Venditti.

Einnahmen im Investment-Banking in Deutschland (Q1 2013)

Platz 10

Auf dem zehnten Platz liegt Citi mit einem Volumen von 11,0 Millionen US-Dollar. Damit sinkt die Bank im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz.

Platz 9

Mit 11,4 Millionen US-Dollar steigt die Bank of America von Platz 12 in die Top Ten der führenden Banken auf.

Platz 8

Das Volumen der RBS beträgt in ersten Quartal 2013 in Deutschland 12,3 Millionen US-Dollar. Damit fällt die Bank vom sechsten auf den achten Platz.

Platz 7

Vom neunten auf den siebten Platz steigt die BNP Paribas mit einem Volumen von 19,3 Millionen US-Dollar auf.

Platz 6

Das Volumen von HSBC liegt bei 22,4 Millionen US-Dollar. Damit sinkt die Bank im Vergleich zum Vorjahr vom fünften auf den sechsten Platz.

Platz 5

Goldman Sachs steigt mit einem Volumen von 23,2 Millionen US-Dollar vom achten auf den fünften Platz auf.

Platz 4

Die Commerzbank bleibt im Vergleich zum Vorjahr auf dem vierten Platz mit einem Volumen von 23,6 Millionen US-Dollar.

Platz 3

Mit 26,5 Millionen US-Dollar sinkt JP Morgan von dem zweiten Platz im Vorjahr auf den dritten Platz.

Platz 2

Unicredit steigt mit einem Volumen von 29,7 Millionen US-Dollar vom siebten Platz auf den zweiten Platz im ersten Quartal 2013.

Platz 1

Mit einem Volumen von 72,9 Millionen US-Dollar bleibt die Deutsche Bank im Vergleich zum Vorjahr auf dem ersten Rang.

Quelle: Thomson Reuters, Freeman, Stand 19.3.2013

Die Übernahme ergänze das Vermögensverwaltungsgeschäft in Großbritannien, Italien, Skandinavien, Russland und dem Nahen Osten, erklärte die Bank. In Großbritannien steige Credit Suisse zu den zehn größten Banken und Vermögensverwaltern auf. Aktivitäten in der Schweiz sind in der Transaktion nicht enthalten.

Morgan Stanley will sich auf die Vermögensverwaltung in den USA konzentrieren. Im November erfuhr Reuters, dass die Bank auch Verkaufspläne für ihr Geschäft in Indien hegt.

Von

rtr

Kommentare (3)

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aktionaer

27.03.2013, 10:35 Uhr

naja, wenn man die netten Russen aus Zypern vertreibt, dann eben ab in die Schweiz.

Wer denkt, dass er Geld iwi behindern kann, der muss sich nicht wundern, wenn nur die kleinen Fische in seinem Netz bleiben. Die EU hätte sooo schön am Geld der Russen verdienen können, abe neee man muss es sich mit dem Geld verderben.

Naja, die CH und SING Banken freuen sich.

Account gelöscht!

27.03.2013, 10:38 Uhr

Tolle Überschrift.
Als ob überhaupt eine Bank auf die "Armen" setzen würde.

ted

27.03.2013, 10:54 Uhr

Mit den Armen kann man sehr gutes Geld verdienen. Schauen Sie mal auf die Zinsen für Überziehungskredite...

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