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04.02.2005

13:21 Uhr

Kein weiterer Stellenabbau

BayernLB rühmt sich mit Joberhalt

Die BayernLB baut anders als die Deutsche Bank keine weiteren Stellen mehr ab und sieht dies als Zeichen eigener Stärke an.

rtr MüNCHEN. Nach dem Abbau von 1000 Stellen gebe es aus heutiger Sicht absolut keine Notwendigkeit für einen weiteren Abbau, sagte Bank-Chef Werner Schmidt am Freitag in München. „Eine gute Bank hat keine Probleme damit, ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Eine gute Bank hat keine Probleme damit, ihre guten Leute zu behalten“, sagte Schmidt, ohne die Deutsche Bank dabei zu erwähnen.

Die Deutsche Bank hatte am Vortag den Abbau weiterer 6400 Stellen angekündigt, um nach einem Milliardengewinn im vergangenen Jahr die Ertragskraft weiter zu steigern. Der deutsche Marktführer hatte 2004 einen Vorsteuergewinn von rund 4,15 Mrd. € erzielt, die halbstaatliche BayernLB kam von Januar bis Oktober auf 468 Mill. €. Während die BayernLB 15 % Eigenkapitalrendite vor Steuern anstrebt, peilt die Deutsche Bank 25 % an und verschärft dafür ihr Sparprogramm.

Schmidt sagte, die BayernLB habe sich mit ihrer Neuausrichtung und dem zurückliegenden Stellenabbau von rund 1000 Stellen fit gemacht für den Wettbewerb nach dem Wegfall der Staatsgarantien im Sommer, der den Landesbanken schlechtere Einstufungen durch die Rating-Agenturen bringen wird.

Der BayernLB-Chef stellte gleichzeitig einen neuen Marktauftritt mit neuem Firmenlogo der Bank vor. Das Institut nennt sich nun auch offiziell BayernLB und nicht mehr Bayerische Landesbank. Zudem werde durch Auftritt und Logo die Konzentration des Geschäftsmodells auf den Heimatmarkt Bayern dokumentiert, hieß es.

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