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02.05.2016

17:19 Uhr

KfW

Förderbank bleibt bei Iran-Exporten vorsichtig

Im Iran locken nach der Aufhebung der Sanktionen Milliardengeschäfte. Die staatliche deutsche Förderbank KfW bleibt bei der Finanzierung von Projekten allerdings skeptisch – und warnt vor dem „Teufel im Detail“.

Die größten Chancen haben laut KfW große Exportfinanzierungen – etwa für den Flugzeugbauer Airbus – bei denen die USA direkt involviert seien und ausdrücklich ihre Zustimmung geben müssten. dpa

KfW-Zentrale in Frankfurt

Die größten Chancen haben laut KfW große Exportfinanzierungen – etwa für den Flugzeugbauer Airbus – bei denen die USA direkt involviert seien und ausdrücklich ihre Zustimmung geben müssten.

FrankfurtDie staatliche deutsche Förderbank KfW hält sich bei der Finanzierung von Großprojekten im Iran und Exporten in das Land noch zurück. „Das Interesse der deutschen und der europäischen Industrie ist riesig“, sagte Finanzvorstand Bernd Loewen am Montag in Frankfurt. „Aber der Teufel steckt im Detail. Und wir haben viele Teufel mit vielen Details.“ Nicht alle Sanktionen gegen den Iran seien bereits aufgehoben, vor allem in den USA seien zahlreiche Verbote weiter in Kraft. So sei die Abwicklung in Dollar noch nicht möglich.

Die KfW müsse aber alle Vorschriften einhalten, weil sie große Teile ihrer Anleihen mit Erlaubnis der US-Marktaufsicht SEC regelmäßig in Dollar begebe. „Wir werden nichts tun, was unser Emissionsprogramm gefährdet“, stellte Loewen klar. „Wir wollen da sehr, sehr sensibel sein.“ Jeder Einzelfall werde geprüft. Die größten Chancen hätten große Exportfinanzierungen – etwa für den Flugzeugbauer Airbus – bei denen die USA direkt involviert seien und ausdrücklich ihre Zustimmung geben müssten.

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Von

rtr

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