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21.03.2006

15:25 Uhr

Kooperation mit Heller Bank

Commerzbank steigt ins Factoring ein

In der Heller Bank hat die Commerzbank einen Partner fürs Factoring gefunden. Zusammen wollen die beiden Forderungen ankaufen. Dafür gründeten sie ein eigenes Unternehmen.

rtr FRANKFURT. „Die Commerzbank will mit dem Einstieg in das Factoring auch von der Dynamik dieses Marktes profitieren, der in den letzten Jahren zweistellige Zuwachsraten verzeichnete“, teilte Deutschlands zweitgrößtes Geldhaus am Dienstag in Frankfurt mit. Zugleich könne die Bank dann nicht nur reine Finanzierung, sondern in Verbindung mit Factoring etwa auch Risikoabsicherung, Prozessoptimierung, Bilanzmanagement und Lösungen für die Liquiditätssteuerung anbieten.

Beim Factoring verkauft ein Gläubiger Forderungen an einen Finanzdienstleister. Dies erfolgt mit einem Abschlag. Dafür erhält der Verkäufer das Geld umgehend, verschafft sich also Liquidität und reicht das Risiko des Zahlungsausfalls weiter.

Die Commerzbank und die Tochter des General-Electric-Konzerns Heller Bank wollen hierzu ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, an dem die Frankfurter mit 50,1 Prozent knapp die Mehrheit halten. Das neue Unternehmen mit dem Namen Commerz-Factoring GmbH soll zunächst rund ein Dutzend Mitarbeiter beschäftigen und über einen eigenen Vertrieb verfügen.

Den Angaben zufolge liegt es zunächst an der Commerzbank, potenzielle eigene Kunden für Factoring-Angebote zu identifizieren. In einem zweiten Schritt sollen dann Mitarbeiter der Commerz-Factoring auf die jeweiligen Unternehmen zugehen. Zu den Geschäftszielen wollte sich das Gemeinschaftsunternehmen nicht äußern.

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