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19.01.2011

16:18 Uhr

Kreditkartenanbieter

American Express senkt Gewinnprognose

Hohe Restrukturierungskosten haben zum Jahresende die Geschäfte von American Express so stark belastet, dass der US-Kreditkartenanbieter seine Gewinnprognose nach unten revidieren musste und damit Analystenerwartungen enttäuschte.

American-Express-Karten: Der Unternehmensumbau kostet den Kreditkartenanbieter Millionen. Quelle: Reuters

American-Express-Karten: Der Unternehmensumbau kostet den Kreditkartenanbieter Millionen.

HB NEW YORK. American Express rechnete am Mittwoch für das vierte Quartal mit einer vorsteuerlichen Rekord-Belastung von 113 Millionen Dollar aus der Schließung mehrerer Service-Standorte. Rund 550 Arbeitsplätze würden infolgedessen wegfallen. In diesem Jahr dürfte der Schritt demnach zu zusätzlichen Kosten von 60 bis 80 Millionen Dollar führen.

Der Visa-Rivale erwartet daher nun einen Nettogewinn von nur 1,1 Milliarden Dollar oder 0,88 Dollar je Aktie für das abgelaufene Vierteljahr. Ohne die Belastungen hätte der Gewinn bei 0,94 Dollar je Titel gelegen. Im Vorjahreszeitraum lag das Plus bei 716 Millionen Dollar oder 0,60 Dollar je Anteilsschein.

Mit der neuen Prognose fiel American Express an der Wall Street durch: Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 0,95 Dollar im vierten Quartal gerechnet. Die Aktie der Firma sackte am Mittwoch im frühen Handel mehr als drei Prozent ab.

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