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01.02.2008

13:58 Uhr

Kreise

WestLB-Aufsichtsrat berät über Stellenabbau

Der Aufsichtsrat der mit hohen Verlusten kämpfenden WestLB wird sich Kreisen zufolge in der kommenden Woche mit Plänen für einen Stellenabbau befassen. Aus dem Umfeld des Aufsichtsrats hieß es, bei der Sitzung am Donnerstag solle über die Streichung von Arbeitsplätzen bei der unter hohen Personalkosten leidenden Bank beraten werden.

WestLB: Der Aufsichtsrat berät kommende Woche über Maßnahmen zur Kostensenkung. Foto: Archiv Quelle: dpa

WestLB: Der Aufsichtsrat berät kommende Woche über Maßnahmen zur Kostensenkung. Foto: Archiv

HB DÜSSELDORF. In Kreisen der WestLB-Eigentümer hatte es bereits geheißen, bis zu 2 000 Stellen stünden zur Disposition. NRW-Finanzminister Helmut Linssen hatte indes Ende Januar gesagt, dafür gebe es noch „keinen fertigen Plan“. Ein Stellenabbau sei aber unumgänglich. Dem Nachrichtenmagazin „Focus“ zufolge sollen binnen eines Jahres 1 700 Arbeitsplätze abgebaut werden.

„Wir kommentieren keine Zahlen und Spekulationen“, sagte ein WestLB-Sprecher am Freitag zu den Berichten über einen Stellenabbau. Die WestLB habe aber mehrfach betont, dass sie an Maßnahmen zur Neuausrichtung und Kostensenkung arbeite. Der Vorstand werde darüber zunächst alle relevanten Gremien sowie die Mitarbeiter und dann die Öffentlichkeit informieren.

Die Eigentümer der Bank – Landschaftsverbände, Sparkassen und das Land Nordrhein-Westfalen – beraten seit Tagen über milliardenschwere Garantien für riskante Investments der Bank. Die Eigner sind aber Aussagen aus ihrem Umfeld zufolge weiter zerstritten in der Frage, wer für die Garantien bürgen muss. Der Landschaftsverband Rheinland hatte bereits erklärt, das Land müsse für die Risiken in die Bresche springen. Die Landesregierung will aber auch die Sparkassen in die Verantwortung nehmen.

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