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09.11.2013

11:05 Uhr

Krisenbank

Hypo Alpe Adria braucht weitere Staatshilfen

Die notverstaatlichte Krisenbank Hypo Alpe Adria braucht eine neue Soforthilfe, wahrscheinlich etwa eine Milliarde Euro. Erst im September hatte die Hypo Alpe Adria eine Kapitalspritze von 700 Millionen Euro erhalten.

Logo der Alpe-Adria Bank in Klagenfurt in Österreich. dpa

Logo der Alpe-Adria Bank in Klagenfurt in Österreich.

WienDie österreichische Krisenbank Hypo Alpe Adria verlangt weitere Staatshilfen. Die ehemalige BayernLB-Tochter könne die Kapitalvorschriften der Aufseher per Ende November nicht mehr aus eigener Kraft erfüllen, teilte das Institut am Freitagabend mit. Es gebe daher bereits „finale Gespräche“ über weitere Staatshilfen. Wie hoch der benötigte Betrag genau ist, steht noch nicht fest. Es wird von rund einer Milliarde Euro ausgegangen.

Die EU hatte für die Bank im September im Voraus weitere Hilfen von 5,4 Milliarden Euro bis 2017 genehmigt. Wieviel Geld die Bank nun noch im laufenden Jahr benötigt, ließ ein Sprecher offen.

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Auslöser für die Finanzlücke seien Neubewertungen im Zuge des bevorstehenden Jahresabschlusses. Diese hatten bereits zum Halbjahr ein Loch in die Hypo-Bilanz gerissen und eine staatliche Geldspritze von 700 Millionen Euro notwendig gemacht. Die Krisenbank war 2009 nach nur zwei Jahren von der BayernLB an Österreich verkauft und dann notverstaatlicht worden. Bisher hat das die Alpenrepublik 3,8 Milliarden Euro an Steuergeld gekostet. Nun soll das Institut in Teilen verkauft und - wo das nicht möglich ist - abgewickelt werden.

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