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29.08.2013

17:56 Uhr

Krisenbank

ÖVAG rutscht tief in die Verlustzone

Das österreichische Spitzeninstitut der Volksbanken baut kostspielig um. Äußerst rote Zahlen in der Bilanz sind die Folge. Auch in den nächsten sechs Monaten sieht die Bank keine rosigen Zeiten auf sich zukommen.

Fünfzig-Euro-Banknoten in einer Hand: Die ÖVAG ist tief in die roten Zahlen gerutscht. dpa

Fünfzig-Euro-Banknoten in einer Hand: Die ÖVAG ist tief in die roten Zahlen gerutscht.

AlpbachDie teilstaatliche österreichische Krisenbank ÖVAG ist im ersten Halbjahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Minus von 87,4 Millionen Euro nach einem Plus von 14,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Volksbanken-Spitzeninstitut am Donnerstag mitteilte. Grund dafür war zum einen eine Rückstellung von 60 Millionen Euro für eine geplante Kapitalmaßnahme bei der kriselnden Tochter in Rumänien. Zudem fiel das Handelsergebnis deutlich negativ aus.

Auch im zweiten Halbjahr erwartet die Bank wenig Besserung. „Es ist davon auszugehen, dass sich der Abbauprozess weiterhin negativ auf das Ergebnis auswirken wird, der Konzern wird daher das Jahr 2013 voraussichtlich deutlich negativ abschließen“, bekräftigte das Institut.

Von

rtr

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