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13.05.2016

20:25 Uhr

Kunden müssen zahlen

Hypovereinsbank schafft kostenloses Girokonto ab

Ab Juli müssen sich Kunden der Hypovereinsbank auf Gebühren von mindestens 2,90 Euro im Monat einstellen. Die Bank passe sich „an das aktuelle Marktumfeld an“ und schafft das kostenlose Girokonto ab.

Das Institut schafft das kostenlose Girokonto für Menschen ab 26 Jahren ab. dpa

Hypovereinsbank

Das Institut schafft das kostenlose Girokonto für Menschen ab 26 Jahren ab.

HeilbronnDie Hypovereinsbank verabschiedet sich vom kostenlosen Girokonto. „Zum 1. Juli passen wir unsere Preise an das aktuelle Marktumfeld an“, sagte ein Sprecher der Bank der „Heilbronner Stimme“ (Samstagsausgabe). „Wir haben gerade damit begonnen, unsere Kunden darüber persönlich zu informieren.“ Nur für Kunden unter 26 Jahren bleibe das Konto grundsätzlich gebührenfrei.

Dem Zeitungsbericht zufolge kostet die Kontoführung je nach Leistungsumfang künftig 2,90 bis 7,90 Euro im Monat. Nutze ein Kunde weitere Produkte der Hypovereinsbank wie Kreditkarten, Kredite und Depots, sei ein Rabatt bis zu 100 Prozent möglich.

Filialsterben der Banken (2010 bis 2015)

Sparkassen

Zahl der Filialen (Ende 2010): 13.025

Zahl der Filialen (Ende 2013): 12.323

Zahl der Filialen (Ende 2015): 11.459

Veränderung 2015 vs. 2010: -12 Prozent

Quelle: Bundesbank

Volksbanken/Raiffeisenbanken

Zahl der Filialen (Ende 2010): 11.830

Zahl der Filialen (Ende 2013): 11.335

Zahl der Filialen (Ende 2015): 10.630

Veränderung 2015 vs. 2010: -10,1 Prozent

Großbanken

Zahl der Filialen (Ende 2010): 8.132

Zahl der Filialen (Ende 2013): 7.610

Zahl der Filialen (Ende 2015): 7.240

Veränderung 2015 vs. 2010: -11 Prozent

Regional- und Kreditbanken

Zahl der Filialen (Ende 2010): 2.604

Zahl der Filialen (Ende 2013): 2.424

Zahl der Filialen (Ende 2015): 2.340

Veränderung 2015 vs. 2010: -10 Prozent

Den Banken in Deutschland machen derzeit die anhaltend niedrigen Zinsen zu schaffen, weil dadurch die Zinsmarge schwindet. Diese ist eine der wichtigsten Einnahmequellen für Banken. Betroffen sind besonders kleinere Banken, die nicht im gleichen Maße wie größere Institute auf spekulativere Geschäfte umsteigen können oder wollen. Auch mehrere Sparkassen haben bereits ihre Girokonten kostenpflichtig gemacht oder Gebühren erhöht.

Von

afp

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