Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.10.2013

20:49 Uhr

Landesbank

Ratingagentur droht NordLB mit Herabstufung

Wegen der Schifffahrtskrise droht der NordLB eine Herabstufung der Bonitätsnote. Standard & Poor's senkt den Ausblick für die NordLB auf „negativ“. Die Landesbank muss mit weiteren Kreditausfällen rechnen.

Die NordLB bekommt die Schifffahrtskrise deutlich zu spüren. dpa

Die NordLB bekommt die Schifffahrtskrise deutlich zu spüren.

FrankfurtDie Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) droht der NordLB wegen der Schifffahrtskrise mit einer Herabstufung der Bonitätsnote. S&P senkte den Ausblick für die Landesbank auf „negativ“ von „stabil“, wie die Agentur am Dienstagabend mitteilte. Wegen der anhaltend schwierigen Lage in der Schifffahrtsbranche seien weitere Kreditausfälle zu erwarten, begründeten die Analysten ihre Einschätzung. S&P bewertet die NordLB derzeit mit der Note „BBB+“.

Die Schifffahrt durchläuft derzeit wegen Überkapazitäten, gestiegener Treibstoffkosten und des mauen Welthandels eine tiefe Krise, was auch andere Banken wie die HSH Nordbank und die Commerzbank zu spüren bekommen. Mitte September hatte bereits Moody's den Ausblick für die Landesbank auf „negativ“ von „stabil“ gesenkt.

Von

rtr

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Polaroid

08.10.2013, 21:09 Uhr

Man muss wohl Billionenschulden haben oder USA heißen, um sein Triple A behalten zu dürfen. Verlogener gehts nimmer.

Warum orientiert man sich eigentlich immer noch an dieser Finanzmarktmanipulationsbranche? Ratingagenturen sind so ehrlich wie die Unternehmen, die sie bezahlen/schmieren.

Account gelöscht!

08.10.2013, 22:09 Uhr

Deutsche Banken die nicht unverzüglich ihre Schifffahrtskredite mit Verlust aus ihrem Bestand werfen, möglichst an Hedgefonds verscherbeln, bekommen derzeit richtig Ärger, denn es ist absehbar, so munkelt man schon bei allen Reedern, die Frachtraten ziehen spätestens im nächsten Jahr an. An diesem Geschäft möchte man in gewissen Kreisen der US Finanzmafia gerne verdienen, darum in allen einschlägigen Veröffentlichungen diese Hetze und dieses Schlechtreden, die Aktionäre deutscher Banken sollen Druck machen, damit man sich endlich von diesen “Risiken“ verabschiedet, die sich ab nächstem Jahr auflösen werden.

Ingenieur

09.10.2013, 15:41 Uhr

Wenn Kaufleute Schiffe und Windmühlen bauen und das mit Gefühl wird es ernst. Besonders wenn der Kaufmann in Hannover, Frankfurt und Zürich sitzt. Diese Geldwechsler versenken das Geld. Die Provision ist aber sicher. Wo wird da ein Kapitän und ein Ingenieur einmal gefragt was die Seeräuber so machen. Heute sind das die Versicherungen. Das Geld verschwindet in der Karibik.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×