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25.08.2011

11:26 Uhr

Landesbank

WestLB-Umbau kann richtig teuer werden

Auf den ersten Blick sieht das Halbjahresergebnis gut aus: Die marode Landesbank WestLB schreibt schwarze Zahlen. Doch die Umbaukosten belasten das Ergebnis massiv. Das kann teuer werden - auch für die Steuerzahler.

Der Umbau der Landesbank kann noch viel Geld kosten. dpa

Der Umbau der Landesbank kann noch viel Geld kosten.

DüsseldorfDie vor der Zerschlagung stehende WestLB hat im ersten Halbjahr schwarze Zahlen geschrieben. Das Ergebnis vor Steuern sei aber unter anderem wegen der Abspaltung der „Bad Bank“ EAA auf 50 (Vorjahr: 114) Millionen Euro geschrumpft, teilte die Landesbank in Düsseldorf mit.

Nach Steuern blieben 36 (67) Millionen Euro übrig. Die Abschreibung griechischer Staatsanleihen der Immobilientochter Westimmo belastete den Gewinn mit 29 Millionen Euro. Die Risikovorsorge ging deutlich auf 55 (137) Millionen Euro zurück.

Die WestLB soll auf Geheiß der EU-Kommission bis Juni 2012 aufgespalten werden. Bis zum Herbst wollen die Wettbewerbshüter in Brüssel eine Entscheidung im Beihilfeverfahren treffen. Der Umbau könne die Bank noch viel Geld kosten, warnte Vorstandschef Dietrich Voigtländer. Eine Prognose für das Gesamtjahr sei daher nicht möglich.

Um möglichst viele der zuletzt fast 4.400 Arbeitsplätze zu erhalten, will er Teile der Bank verkaufen, wenn dies „werthaltig und ökonomisch sinnvoll“ sei. „Wir sind in attraktiven Geschäftsfeldern gut positioniert und wecken damit Interesse am Markt“, sagte Voigtländer. Am Mittelstandsgeschäft der WestLB hat die Düsseldorfer HSBC Trinkaus Interesse gezeigt.

Von

rtr

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