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31.10.2016

15:09 Uhr

Landesbanken

BayernLB setzt auf britische Expertise

Die BayernLB kooperiert ab sofort mit der Standard Chartered Bank. Durch die Zusammenarbeit hofft die Landesbank auf die notwendige Expertise, um sich vor allem im asiatischen Raum besser aufstellen zu können.

Durch die Zusammenarbeit mit der britischen Investmentbank „Standard Chartered Bank“ will die BayernLB ihre Position im Asiengeschäft stärken. Bis zum Ende des EU-Beihilfeverfahrens darf die Landesbank keine eigenen Niederlassungen in Asien eröffnen. dpa

Kooperation beschlossen

Durch die Zusammenarbeit mit der britischen Investmentbank „Standard Chartered Bank“ will die BayernLB ihre Position im Asiengeschäft stärken. Bis zum Ende des EU-Beihilfeverfahrens darf die Landesbank keine eigenen Niederlassungen in Asien eröffnen.

FrankfurtDie BayernLB will beim geplanten Ausbau ihres Geschäfts künftig auf das weltweite Netz der britischen Standard Chartered Bank zurückgreifen. Details über die Kooperation der beiden Geldhäuser sollen am 10. November bei einem Pressegespräch vorgestellt werden, wie die Münchener Landesbank am Montag bekanntgab.

Standard Chartered ist vor allem in Asien stark präsent. Die Wachstumsregion spielt für viele deutsche Unternehmen, die Kunden der BayernLB sind, eine immer wichtigere Rolle. Die BayernLB, die in der Finanzkrise vom Staat gerettet wurde, darf in Asien bis zum Abschluss ihres EU-Beihilfeverfahrens jedoch keine Niederlassungen eröffnen.

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BayernLB-Chef Johannes-Jörg Riegler hat deshalb bereits in der Vergangenheit angekündigt, über Kooperationen nachzudenken. Anfang 2015 hatten die Bayern bereits eine Zusammenarbeit mit Berenberg vereinbart – und sind damit bisher sehr zufrieden.

Die BayernLB setzt auf die Expertise der Investmentbank, wenn einer ihrer Firmenkunden Übernahmen oder Kapitalerhöhungen in Angriff nimmt. Das Hamburger Beratungshaus, das nur über eine kleine Kreditabteilung verfügt, greift im Gegenzug auf die Finanzierungskraft der Münchener zurück.

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Auch andere Landesbanken setzen seit einiger Zeit verstärkt auf Kooperationen. Die Helaba und die 25 größten deutschen Sparkassen (G25) haben beispielsweise eine Vereinbarung mit der US-Bank BNY Mellon geschlossen, um mit mittelständischen Firmenkunden mehr Geschäfte in Asien machen zu können.

Von

rtr

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