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25.03.2011

11:09 Uhr

Landesbanken

WestLB verringert Verluste

Während immer noch spekuliert wird, was aus der WestLB werden soll, hat die Landesbank ihre Zahlen vorgelegt. Demnach konnte das angeschlagene Institut seine Verluste eindämmen.

WestLB-Zentrale in Düsseldorf. Quelle: dpa

WestLB-Zentrale in Düsseldorf.

Düsseldorf

Die WestLB hat im Jahr vor ihrer drohenden Aufspaltung den Verlust deutlich eingedämmt. Die drittgrößte deutsche Landesbank habe 2010 im Konzern einen Verlust von 240 Millionen Euro geschrieben, teilte die WestLB am Freitag in Düsseldorf mit. Vor Jahresfrist stand noch ein Minus von mehr als einer Milliarde Euro in den Büchern.

In ihrer von Risiken weitgehend befreiten Kernbank schrieb die WestLB vor Steuern einen Gewinn von 446 (138) Millionen Euro. Die Kernbank soll nach einem Restrukturierungsplan des Vorstands 2015 vor Steuern 319 Millionen Euro verdienen.

Die Zukunft der WestLB ist offen. Der EU-Kommission liegen dazu mehrere Optionen vor, nach denen die Bank verkleinert, aufgespalten oder verkauft werden könnte. In Finanzkreisen wird die Aufspaltung für die wahrscheinlichste Variante gehalten.

Dabei soll das einstige Flaggschiff der Landesbanken in eine deutlich kleinere Verbundbank für die Sparkassen verwandelt werden, weitere Teile würden verkauft - und der Rest an die bereits bestehende, Erste Abwicklungsanstalt (EAA) genannte Bad
Bank angedockt. Für die dort gelagerten milliardenschweren Risikopapiere garantieren das Land Nordrhein-Westfalen und die beiden regionalen Sparkassenverbände WLGSV und RSGV, die Eigner der Bank.

Die Auslagerung der Papiere hatte die Wettbewerbshüter einmal mehr auf den Plan gerufen - ihnen zufolge sind dabei Beihilfen von 3,4 Milliarden Euro geflossen.

Von

rtr

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