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31.01.2010

11:42 Uhr

Laut „Spiegel“

Milliarden-Boni für Lehman-Banker

2 500 Ex-Mitarbeiter der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers in Europa haben nach Informationen des „Spiegel“ für die Krisenjahre 2008 und 2009 Garantieboni in Höhe von zwei Mrd. Dollar kassiert. Das Magazin beruft sich auf Insider.

Ex-Mitarbeiter von Lehman Brothers bekommen Boni. Quelle: ap

Ex-Mitarbeiter von Lehman Brothers bekommen Boni.

HB HAMBURG. Während die Pleite ihrer Bank die Weltfinanzkrise ausgelöst hat, habe jeder Manager im Schnitt rund 400 000 Dollar verdient. Die Banker wurden laut "Spiegel" im Oktober 2008 vom japanischen Finanzhaus Nomura übernommen und mit Garantieboni zum Bleiben überredet.

Die meist in London ansässigen Investmentbanker seien auch nicht von der Strafsteuer der britischen Regierung in Höhe von 50 Prozent betroffen. Die Garantieboni würden steuerlich wie Fixgehälter behandelt, heißt es laut "Spiegel" zur Begründung. Christian Meissner, der Ex-Europachef von Lehman und jetzt Europachef von Nomura, klage zudem beim Konkursverwalter seines alten Arbeitgebers 17,3 Mio. Dollar ein, die ihm in seinen vier Jahren bei der US- Bank zugesichert, aber noch nicht ausgezahlt worden seien.

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