Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.02.2004

17:19 Uhr

Banken

LBBW-Chef deutet Stellenabbau an

Auf die Mitte 2005 wegfallende Staatshaftung könnte die Landesbank Baden-Württemberg mit einem Abbau von rund 1 500 Arbeitsplätzen reagieren. Dabei schloss LBBW-Vorstandschef Hans Dietmar Sauer in einem am Sonntag vorab veröffentlichten, redaktionell bearbeiteten Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ auch betriebsbedingte Kündigungen nicht aus.

HB FRANKFURT. „Wir könnten auch mit 10.500 Mitarbeitern hinkommen und die gleichen Geschäfte machen“, sagte Sauer. Das Einsparpotenzial eines vor allem über natürliche Fluktuation vorgenommenen Stellenabbaus der rund 12.000 Mitarbeiter zählenden Landesbank bezifferte er auf jährlich 95 Millionen Euro. Damit lasse sich ausgleichen, was durch die sich abzeichnende Rating-Verschlechterung der Bank an jährlichen Mehrbelastungen bei den Zinsen zu erwarten sei.

Die Ratingagentur Standard & Poors (S&P) hatte vergangenes Jahr fiktive Ratings für die Landesbanken ohne Staatsgarantien veröffentlicht. Dabei müssen sich die deutschen Landesbanken auf schlechtere Ratings für die Kreditwürdigkeit einstellen. Je höher eine Bank geratet wird, desto günstiger kann sich das Institut am Kapitalmarkt refinanzieren.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×