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11.06.2014

12:04 Uhr

Libor-Skandal

Ex-Händler der Rabobank bekennt sich schuldig

Bereits im vergangenen Herbst musste die Rabobank für ihre Verwicklungen in den Libor-Skandal eine Strafe von 774 Millionen Euro zahlen. Nun bekennt sich ein weiterer Ex-Händler der niederländischen Bank für schuldig.

Die Rabobank steht im Libor-Skandal weiter im Fokus der US-Behörden. Reuters

Die Rabobank steht im Libor-Skandal weiter im Fokus der US-Behörden.

WashingtonEin ehemaliger Händler der niederländischen Rabobank hat sich im Skandal um Manipulationen am internationalen Zinssatz Libor schuldig bekannt. Wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte, ist der gebürtige Japaner Takayuki Yagami bereits der neunte Verdächtige, gegen den die US-Behörden wegen Verwicklung in Zinsmanipulationen ermitteln. Yagami habe sich von 2006 bis 2011 mit drei anderen Mitarbeitern der Rabobank abgesprochen, um den Referenzsatz Libor zu ihren Gunsten zu manipulieren.

Wegen Verwicklung in den Libor-Skandal hatte die Rabobank bereits im vergangenen Herbst in den USA, Großbritannien und den Niederlanden eine Strafe von insgesamt 774 Millionen Euro gezahlt. Das Geldhaus war - wie rund ein Dutzend weitere Banken - in die Manipulationen der internationalen Referenzzinssätze Libor und Euribor verwickelt.

Die Sätze legen fest, zu welchen Zinsen sich Banken untereinander Geld leihen. Im Dezember 2013 verhängte die Europäische Union in diesem Zusammenhang eine Rekordstrafe gegen sechs internationale Großbanken, unter ihnen die Deutsch Bank.

Von

afp

Kommentare (1)

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12.06.2014, 12:57 Uhr

Der Mann hat Ehre und Anstand.

Was macht jetzt Herr Draghi? Er hat ein Vielfaches an Schuld zu schultern.

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