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15.08.2012

22:00 Uhr

Libor-Zinsskandal

US-Staatsanwälte lassen nicht locker

In Europa hat sich die Deutsche Bank auf eine Kronzeugenregelung im Libor-Zinsskandal geeinigt, in den USA hilft das nicht. Das Institut hat zusammen mit einer Reihe anderer Banken Vorladungen von US-Ermittlern erhalten.

Der Libor-Skandal hat die Finanzszene an der Wall Street wachgerüttelt. AFP

Der Libor-Skandal hat die Finanzszene an der Wall Street wachgerüttelt.

Die US-Ermittlungsbehörden gehen weiter gegen Banken vor, die im Verdacht stehen, den äußerst wichtigen Marktzins Libor manipuliert zu haben. Staatsanwälte in den Bundesstaaten New York und Connecticut haben unter anderem bei der Deutschen Bank und dem US-Institut JP Morgan Dokumente angefordert, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

In den vergangenen Wochen hatten außerdem unter anderem die US-Bank Citigroup, die britische Barclays, HSBC und RBS sowie die Schweizer UBS in den vergangenen Wochen Aufforderungen erhalten. Die Ermittlungsbehörden wollten sich auf Anfrage nicht zu dem Bericht äußern.

Eine Sprecherin der Deutschen Bank sagte Bloomberg, das Institut habe von verschiedenen US-Regulierern Vorladungen und Aufforderungen zur Abgabe von Informationen erhalten. Man werde mit den Ermittlern kooperieren. Ähnlich äußerten sich auch RBS, Citi und die UBS. JP Morgan, HSBC und Barclays wollten keinen Kommentar abgeben.

Insgesamt sollen mehr als ein Dutzend Banken in den Jahren 2005 bis 2009 den Libor manipuliert haben. Der Referenzsatz wird einmal täglich in London in verschiedenen Währungen ermittelt und liegt unzähligen Finanztransaktionen am Markt in einem Gesamtwert von 360 Billionen Dollar zugrunde. Barclays hatte als erstes Institut ein Fehlverhalten eingeräumt und musste dafür eine Strafe von einer halben Milliarde Dollar bezahlen.

Nicht nur Barclays-Chef Bob Diamond stürzte über den Skandal, sondern auch der bisherige Verwaltungsratschef Marcus Agius. Beide hatten den Rückhalt der britischen Finanzaufsicht verloren. Weltweit dauern die Ermittlungen gegen andere Institute noch an. Gleichzeitig läuft in New York auch eine Sammelklage gegen die beteiligten Banken.

Kommentare (2)

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