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25.01.2006

08:53 Uhr

Lone Pine

US-Finanzinvestor steigt groß bei Deutscher Börse ein

Mit Finanzinvestoren hat die Deutsche Börse schlechte Erfahrungen gemacht. Nun hat sich ein weiterer eingekauft: der US-Finanzinvestor Lone Pine.

HB FRANKFURT. Lone Pine Capital aus dem US-Bundesstaat Connecticut habe die Schwelle von 5 Prozent der Stimmrechte überschritten und halte 5,09 Prozent der Anteile, teilte die Deutsche Börse am Mittwoch in einer Finanzanzeige mit.

Es waren angloamerikanische Finanzinvestoren, genauer Hedge-Fonds, die Ex-Börsen-Chef Werner Seifert im vergangenen Jahr zum Rücktritt zwangen. Sie sträubten sich als Großaktionäre gegen Seiferts Pläne, die Londoner Börse zu übernehmen. Stattdessen erreichten sie die Ausschüttung der für den Kauf angesparten Milliarden.

Gänzlich hat aber auch die neue Börsenführung um den Schweizer Reto Francioni die London Stock Exchange noch nicht abgeschrieben. Somit ist neuer Streit programmiert.

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