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21.02.2014

13:24 Uhr

Maidan

Österreichs Banken öffnen ihre Filialen in Kiew

Die Ausschreitungen in Kiew führten dazu, dass viele Banken ihre Türen vorerst schlossen. Nun haben die Aval Raiffeisen und die Bank Austria ihre Filialen wieder geöffnet. Die Aval ist die viertgrößte Bank des Landes.

Oppositionelle ruhen sich hinter Barrikaden aus: Die Ukraine befindet sich im Ausnahmezustand. dpa

Oppositionelle ruhen sich hinter Barrikaden aus: Die Ukraine befindet sich im Ausnahmezustand.

WienZwei in der Ukraine stark vertretene österreichische Banken haben ihre wegen der Zusammenstöße in Kiew geschlossenen Filialen am Freitag wieder geöffnet. Die RBI-Tochter Aval Raiffeisen habe alle bis auf fünf Filialen im Stadtzentrum wieder geöffnet, sagte eine Sprecherin. Aval ist mit 800 Filialen die viertgrößte Bank des Landes. Auch bei der zu UniCredit gehörenden Bank Austria seien bis auf vier Niederlassungen in der Nähe des Unabhängigkeitsplatzes (Maidan) alle Standorte von zehn bis 15 Uhr geöffnet, sagte ein Sprecher. Die UniCredit stellt die sechstgrößte Bank des Landes mit rund 380 Filialen.

Sowohl RBI als auch UniCredit besitzen auch ukrainische Staatsanleihen: Raiffeisen im Umfang von 534 Millionen Euro, UniCredit von 220 Millionen Euro.

Viele andere Banken haben sich schon in den vergangenen Jahren aus dem Land zurückgezogen - darunter die Erste Group, Commerzbank und die schwedische SEB und die Swedbank. Auch Raiffeisen hatte zuletzt einen Verkauf ihrer Tochter geprüft - das dürfte nun angesichts der Krise schwierig werden. UniCredit hatte Ende vergangenen Jahres eine Trennung von der Ukraine-Tochter nicht ausgeschlossen. Verkaufsverhandlungen gebe es allerdings nicht.

Von

rtr

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