Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.02.2014

12:26 Uhr

Manager-Gehälter

Credit Suisse baut Bonus-Programm um

Die Schweizer Großbank Credit Suisse ist gezwungen, ihr Bonus-Programm anzupassen. Die Veränderungen haben vor allem Auswirkungen auf den Umgang mit Derivaten.

Wer verdient bei Credit Suisse am besten – und wie dürfen die Banker belohnt werden? Reuters

Wer verdient bei Credit Suisse am besten – und wie dürfen die Banker belohnt werden?

ZürichCredit Suisse baut ein Bonus-Programm für einige Tausend Banker um. Regulatorische Änderungen zwingen die Schweizer Großbank zu Anpassungen, wie es in einer Reuters am Dienstag vorliegenden internen Mitteilung hieß.

2012 hatte Credit Suisse ein Teil der Risiken aus dem eigenen Handel mit Derivaten ausgegliedert und in Form von Boni an die Mitarbeiter weitergereicht. Damit wollte die Bank die eigene Bilanz wetterfester machen und gleichzeitig die Bezahlung der Mitarbeiter mit dem Geschäftsverlauf der Credit Suisse verknüpfen. Im Dezember 2012 passte der Basler Ausschuss die Richtlinien aber an, so dass die Übertragung dieser Papiere in Zukunft nicht mehr als Risikoabsicherung eingesetzt werden kann.

Geld für das Finanzministerium: Schäuble kassiert die Bundesbank-Milliarden

Geld für das Finanzministerium

Schäuble kassiert die Bundesbank-Milliarden

Die Bundesbank erholt sich von der Euro-Krise: Mit einem satten Gewinn kann das vergangene Geschäftsjahr abgeschlossen werden. Im Gegensatz zu den Vorjahren geht der ganze Erlös an das Finanzministerium.

Entsprechend muss Credit Suisse auch eines ihrer Bonus-Programme ändern. Das heißt, dass für die Höhe der Boni nicht mehr die Entwicklung des bestehenden Derivate-Portfolios Ausschlag gebend ist. Stattdessen können die Banker aus zwei neue Bonus-Modellen wählen. Bei der einen Option bilden andere Risikopapiere aus den eigenen Büchern die Referenzgröße, bei der anderen Hybridanleihen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×