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31.05.2014

03:12 Uhr

Manipulationsvorwürfe

Wall-Street-Banken machen im Devisenskandal mobil

Einige der größten Banken der USA, darunter die Deutsche Bank, fordern, dass eine Sammelklage gegen sie verworfen wird. Die Kläger hätten keine Beweise dafür, dass die Banken den Devisenmarkt manipuliert haben.

Banken-Gebäude in New York. US-Banken wollen die Einführung der Volcker-Regel verschieben. ap

Banken-Gebäude in New York. US-Banken wollen die Einführung der Volcker-Regel verschieben.

New YorkZwölf große Geldhäuser, darunter die Deutsche Bank, wehren sich gegen in den USA erhobene Vorwürfe, am Devisenmarkt in Absprache Kurse manipuliert zu haben.

In einem gemeinsamen Antrag forderten sie das Bezirksgericht in Manhattan am Freitag auf, eine entsprechende Kartell-Sammelklage abzuweisen. Die Klageseite, darunter die Stadt Philadelphia sowie eine Reihe von Hedge- und Pensionsfonds, habe die Vorwürfe nicht belegt, hieß es.

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Unter Devisenhändlern herrscht Untergangsstimmung. Erträge schrumpfen und der Manipulationsskandal frisst sich durch die Branche. Mehr als elf Banken haben bereits Händler gefeuert. Die einst stolze Sparte klagt.

Neben der Deutschen Bank zählten zu den Antragsstellern auch die Bank of America, Barclays, BNP Paribas, Citigroup, Credit Suisse, Goldman Sachs, HSBC, JPMorgan Chase, Morgan Stanley, Royal Bank of Scotland und UBS.

Milliardenstrafen möglich

Weltweit untersuchen Aufseher seit etwa einem Jahr mutmaßliche Manipulationen auf dem Devisenmarkt, an dem täglich etwa fünf Billionen Dollar umgesetzt werden. Dabei stehen Unregelmäßigkeiten bei der Festsetzung von Referenzkursen für verschiedene Währungen im Fokus. Experten halten Milliardenstrafen für die Institute für möglich, wie bei den Tricksereien um die Referenzzinssätze Libor und Euribor.

Von

rtr

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