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29.01.2011

08:41 Uhr

Manlleu, Sabadell und Terrassa

Weitere spanische Sparkassen fusionieren

Unter dem Druck der Schuldenkrise nimmt die Reform der spanischen Sparkassen Fahrt auf. Nach Branchenführer La Caixa kündigten auch mehrere Institute aus Katalonien eine Neuordnung ihrer Bankgeschäfte an. Unterdessen verkauft der Staat zur Haushaltssanierung weitere Unternehmensbeteiligungen.

HB MADRID. Die Bankengruppe Unnim aus den Sparkassen Manlleu, Sabadell und Terrassa habe Gespräche über die Gründung eines gemeinsamen Instituts aufgenommen, erklärten die Unternehmen am Freitagabend. Die Sparkassen waren am härtesten vom Platzen der Immobilienblase in der Finanzkrise betroffen und haben nun einen großen Kapitalbedarf, um sich zu sanieren. An den Märkten machen Sorgen über mögliche staatliche Rettungen die Runde. Das ohnehin hochverschuldete Euro-Land musste deswegen zuletzt für seine Staatsanleihen höhere Risikoaufschläge bezahlen.

Spanien kündigt Verkauf mehrerer Industriebeteiligungen an

Unterdessen treibt Spanien zur Haushaltssanierung den Verkauf von Industriebeteiligungen voran. Die staatliche Investmentgesellschaft SEPI kündigte am Freitag die Veräußerung mehrerer Anteilspakete an, die nach aktuellen Aktienkursen zusammen mehr als 850 Millionen Euro wert sind.

SEPI nannte im einzelnen eine 2,71-prozentige Beteiligung an der neuen Muttergesellschaft IAG der Fluggesellschaft Iberia, ein zehnprozentiges Paket am Energienetzbetreiber REE sowie einen 8,65-prozentigen Anteil am Nahrungsmittelkonzern Ebro Foods.

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