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06.01.2007

12:38 Uhr

Medienbericht

WGZ Bank beteiligt sich nicht an DZ-Bank-Zahlungsverkehrstochter

Nach der geplatzten Fusion der beiden genossenschaftlichen Spitzeninstitute wird sich die WGZ Bank nun auch nicht an dem zur DZ Bank gehörenden Zahlungsverkehrsabwickler Equens beteiligen oder Kunde des in Utrecht in den Niederlanden sitzenden Unternehmens werden.

HB FRANKFURT. Ein vorliegendes Angebot von Equens sei wegen zu hoher Kosten abgelehnt worden, sagte der Bereichsleiter Zahlungsverkehr der WGZ, Helmut Sandkaulen, der „Bösen-Zeitung“ (Samstagausgabe). Die Entscheidung gegen die Offerte habe nichts mit dem Scheitern der Fusion zu tun, betonte er. Es seien mehrere Angebote eingeholt worden, am Ende habe vor allem die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens den Ausschlag gegeben. Zudem berichtete die Zeitung, dass die DZ Bank bei Equens künftig neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden auch den Vorstandsvorsitzenden der Holding stelle. Michael Steinbach, bislang stellvertretender Vorstandschef, werde Ben Haasdijk an der Spitze von Equens ablösen. Dem Aufsichtsrat stehe weiterhin DZ-Bank-Vorstand Dietrich Voigtländer vor.

Das Transaktionsinstitut gehört der DZ Bank zu 33,5 Prozent. Etwa 65 Prozent der Anteile liegen im Besitz von holländischen Banken, darunter ABN Amro oder ING.

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