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22.07.2013

07:16 Uhr

Metall-Lagergeschäft

Aufsicht nimmt Banken und Rohstoffhändler ins Visier

Banken mischen im großen Stil im Rohstoffhandel mit. Nun gerät das Engagement ins Visier der Aufseher. Eine US-Behörde ermittelt wegen Beschwerden über Preistreiberei bei Lagerhäusern für Industriemetalle.

Kupfer-Lager in Shanghai: Die Betreiber sollen die Preise in die Höhe getrieben haben. Reuters

Kupfer-Lager in Shanghai: Die Betreiber sollen die Preise in die Höhe getrieben haben.

New YorkIn den USA müssen sich Banken und Rohstoffhändler auf eine Untersuchung der Aufseher im Metall-Lagergeschäft einstellen. Hintergrund sind Beschwerden über angeblich überhöhte Preise. Die zuständige Behörde CFTC forderte vergangene Woche Firmen in Schreiben dazu auf, Emails und Dokumente aufzubewahren, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Eine der Personen sprach von einem „Warnschuss“ vor einem voraussichtlichen formellen Verfahren. In der Benachrichtigung werden Problemthemen angesprochen, die an der Londoner Metallbörse seit Jahren für Streit sorgen.

Sollte die Aufsicht eine Untersuchung starten, wäre es die erste in der Metall-Lagerbranche überhaupt. Sie wird dominiert von den Wall-Street-Banken Goldman Sachs und JP Morgan Chase sowie den Rohstoffhandelsriesen Glencore Xstrata und Trafigura. Die CFTC eröffnet jährlich Dutzende von Untersuchungen. Nur eine Handvoll führt zu Konsequenzen. Manche werden gar nicht erst bekannt.

Von

rtr

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