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01.06.2015

11:57 Uhr

Metrobank, OPM-Bank, Sibneftebank

Drei russische Banken weniger

Die russische Zentralbank entzieht drei weiteren Geldhäusern die Lizenzen: Mit „hochriskanter“ Finanzpolitik hätten sie Kapital gefährdet. Die Kreditinstitute leiden unter dem Rubelsturz.

Der Sturz des Rubelkurses macht vielen russischen Banken zu schaffen. Nun müssen drei weitere ihre Geschäfte einstellen. dpa

Russische Rubel

Der Sturz des Rubelkurses macht vielen russischen Banken zu schaffen. Nun müssen drei weitere ihre Geschäfte einstellen.

MoskauAngesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise in Russland müssen drei weitere Banken in dem Land dicht machen. Der Metrobank, der OPM-Bank und der Sibneftebank seien die Lizenzen entzogen worden, teilte die russische Zentralbank am Montag mit. Die drei mittelgroßen Kreditinstitute hätten eine „hochriskante“ Finanzpolitik verfolgt und damit ihr Kapital auf inakzeptable Weise gefährdet. Die Einlagen der betroffenen Kunden sind demnach bis zu einer Höhe von 1,4 Millionen Rubel (24.000 Euro) geschützt.

In Russland gibt es mehr als 800 Banken. Sie verharren seit dem Rubelsturz im Dezember in einem Schockzustand. Im Zuge der Wirtschaftskrise mussten allein seit April 18 Kreditinstitute schließen. Lediglich systemrelevante Banken werden mit Staatshilfe gerettet.

Diese Banken haben die beste Kernkapitalquote

Platz 8

Crédit Agricole (Frankreich) – 9,0 Prozent

Kernkapitalquote nach Basel III ausgewählter Banken, 1. Quartal 2014, Quellen: Bloomberg, Thomson Reuters

Platz 7

Deutsche Bank – 9,5 Prozent

Platz 4

Bank of America (USA) – 9,6 Prozent

Platz 4

JP Morgan (USA) – 9,6 Prozent

Platz 4

Barclays (Großbritannien) – 9,6 Prozent

Platz 3

BNP Paribas (Frankreich) – 10,6 Prozent

Platz 2

HSBC (Großbritannien) – 10,8 Prozent

Platz 1

UBS (Schweiz) – 13,2 Prozent

Von

afp

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