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16.03.2012

14:38 Uhr

Milliarden-Deal

UBS steigt bei Cinda ein

Der chinesische Vermögensverwalter macht sich fit für den Börsengang und verkauft 16,5 Prozent seine Anteile an vier Investoren. Die Schweizer Großbank UBS kauft sich mit insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro ein.

Das Logo auf der UBS-Zentrale in Zürich. dapd

Das Logo auf der UBS-Zentrale in Zürich.

PekingDie Schweizer Großbank UBS und drei weitere Investoren haben sich für insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro beim chinesischen Vermögensverwalter China Cinda Asset Management eingekauft. Mit dem Kapital will sich Cinda fit machen für den geplanten Börsengang.

Cinda teilte mit, dass UBS, Standard Chartered, CITIC Capital und Chinas größter Pensionsfonds, der National Social Security Fund, nach dem Anteilsverkauf 16,5 Prozent an dem Unternehmen hielten. Der Verkauf bewertet den Asset-Manager - einen der vier großen in China - mit umgerechnet knapp 7,66 Milliarden Euro. Größter Anteilseigner bleibe das chinesische Finanzministerium.

Wann Cinda an die Börse strebt, ist noch unklar. „Wir werden zum richtigen Zeitpunkt gelistet sein. Die Vorbereitungen laufen, aber es gibt keinen festen Zeitplan“, sagte ein Cinda-Vorstandssekretär.

China hatte 1999 vier große Vermögensverwalter zur Bankenrettung gegründet. Jeder der vier wurde einer Bank zugeordnet, um deren faulen Kredite zu übernehmen. Cinda kümmerte sich um die der China Construction Bank .

Von

rtr

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