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06.08.2011

15:59 Uhr

Milliarden-Unterstützung

Nigeria verstaatlicht angeschlagene Banken

Drei weitere nigerianische Banken sind verstaatlicht und mit Milliardensummen subventioniert worden. Bereits 2009 hatte der Staat die schwächelnde Finanzbranche mit rund 2,8 Milliarden Euro gestützt.

Nigeria, hier Staatspräsident Jonathan Goodluck, verstaatlicht drei weitere Banken. Quelle: dpa

Nigeria, hier Staatspräsident Jonathan Goodluck, verstaatlicht drei weitere Banken.

LagosNigeria verstaatlicht drei weitere angeschlagene Banken und stützt sie mit Milliarden-Summen. Die staatliche Bad-Bank werde der Afribank und der Bank PHB umgerechnet jeweils rund 1,3 Milliarden Euro und der Spring Bank eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung stellen, teilte Nigerias staatliche Vermögensverwaltungs-Gesellschaft AMCON am Samstag mit. Bereits am Montag würden entsprechende Anleihen ausgegeben. Nach der Rekapitalisierung werde man nach neuen Investoren Ausschau halten.  

Es ist nicht die erste Geldspritze für die drei Geldhäuser. Bereits 2009 hatte der Staat die schwächelnde Finanzbranche mit rund 2,8 Milliarden Euro gestützt. Damals stellten die Institute wegen ihrer schlechten Kapitalausstattung eine Gefahr für die zweitgrößte Volkswirtschaft Afrikas südlich der Sahara dar. Die Banken waren zu stark am Kapital- und am Ölmarkt engagiert und litten unter Missmanagement, was den Sektor in der Finanzkrise zum Wanken brachte.

Von

rtr

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