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29.09.2014

19:34 Uhr

Milliardeninvestition

Was eine Großbank für ein besseres Image tut

Nach Negativschlagzeilen der vergangenen Jahre will die Royal Bank of Scotland ihr Image aufpolieren – und investiert dafür einen Milliardenbetrag. Ziel ist unter anderem eine Vereinfachte Kreditvergabe.

Um in der Gunst ihrer Kunden wieder zu steigen, will die Royal Bank of Scotland einen Betrag von umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro investieren. Reuters

Um in der Gunst ihrer Kunden wieder zu steigen, will die Royal Bank of Scotland einen Betrag von umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro investieren.

LondonMit einer milliardenschweren Investition will die britische Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) ihr Image aufpolieren. Das Geldhaus will nach eigenen Angaben vom Montag mehr als eine Milliarde Pfund (umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro) zur Verbesserung der Dienstleistungen für Geschäftskunden ausgeben.

Die Summe solle zwischen 2014 und 2018 investiert werden. Ziele seien unter anderen eine vereinfachte Kreditvergabe, schnellere Hilfe für Unternehmenskunden und mehr Trainingsangebote für die Bankangestellten.

Die besten Banken in Facebook und Co

Platz 10

Platz 10 - BNP Paribas

Im Banken-Ranking der besten Social Media Auftritte landet die französische BNP Paribas mit einem Score von 41 Punkten auf dem hintersten Platz der Top 10. Goetzpartners Analyse, PwC und MyPrivateBanking haben die 50 weltweit führenden Finanzinstitute bewertet.

Platz 9

Platz 9 - Wells Fargo

Eine Finanzdienstleister aus San Francisco landet auf Platz 9: Wells Fargo ist vor allem in in Nordamerika tätig und kann dort die Kunden mit dem Social Media Auftritt überzeugen.

Platz 8

Platz 8 - Standard Chartered

Kambodscha, Iran, Tansania und Myanmar: Die Liste der Länder, in denen das Finanzunternehmen Standard Chartered Geschäfte macht, ist lang. Der Social Media auftritt der Briten findet weltweit Anklang, wie der achte Platz im Ranking zeigt.

Platz 7

Platz 7 - Rabobank

Das erste niederländische Kreditinstitut im Top 10 der besten Social Media Auftritte ist die Radobank. Im Heimatland ist sie der größte Finanzdienstleister im Privatkundengeschäft.

Platz 6

Platz 6 - ING Bank

Die beste Bank im Ranking der 50 weltweit führenden Finanzinstitute aus den Niederlanden ist die ING Bank. Sie ist mit 42,64 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2012 ein Global Player auf den Finanzmärkten der Welt.

Platz 5

Platz 5 - Deutsche Bank

Anshu Jain und Jürgen Fitschen wird es freuen: Die Deutsche Bank hat den besten Social Media Auftritt aller deutschen Finanzdienstleister. Außer dem Kreditinstitut mit Sitz in Frankfurt am Main hat es keine deutsche Bank in die Top 10 geschafft.

Platz 4

Platz 4 - Credit Agricole

Nur knapp am Treppchen vorbeigeschrammt ist die französische Credit Agricole. Sie gehört mit einem Umsatz von 16,3 Milliarden Euro 2012 zu den größten Geschäftsbanken aus Frankreich und hat mit einem Score von 43 Punkten einen der besten Social Media Auftritte.

Platz 3

Platz 3 - National Australia Bank

Die National Australia Bank mit Sitz in Melbourne zählt zu den vier größten Banken des kleinsten Kontinents der Welt - und überzeugt seine Kunden mit einem kompetenten Social Media Auftritt.

Platz 2

Platz 2 - BBVA

Auf mehr als 150 Jahre Geschichte kann die BBVA zurückblicken - und ist doch erfolgreich im Social Media Zeitalter angekommen. Ihre Auftritte auf Facebook und Co schaffen es auf den zweiten Platz der größten Banken der Welt.

Platz 1

Platz 1 - Citibank

Während es auf den hinteren Plätzen in den Top 10 eng zugeht, ist Platz 1 unangefochten: Den mit Abstand besten Social Media Auftritt zeigt die Citibank. Der Finanzdienstleister mit Hauptsitz in New York erreicht im Ranking einen Score von 47 Punkten.

Die Royal Bank of Scotland war im vergangenen Jahr wegen ihres Umgangs mit kleineren Geschäftskunden in die Kritik geraten. Regierungsberater Lawrence Tomlinson hatte dem Geldhaus vorgeworfen, von ums Überleben kämpfenden Firmen überhöhte Gebühren verlangt zu haben. Existenzfähige Unternehmen seien außerdem viel zu früh geschlossen worden.

Am Kollaps hätte sich die Bank bereichert, beschuldigte er das Finanzinstitut damals. In einem unabhängigen Bericht, der von der RBS in Auftrag gegeben worden war, wurde die Bank jedoch von den Vorwürfen freigesprochen.

Die Royal Bank of Scottland musste während der Finanzkrise selbst mit 45 Milliarden Pfund vor dem Kollaps gerettet werden. Die Regierung kontrolliert seither etwa 80 Prozent des Instituts.

Von

rtr

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