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13.05.2014

12:36 Uhr

Milliardenzukäufe angedacht

Societe Generale will groß im Ausland expandieren

Die französische Großbank Societe Generale will in den nächsten Jahren im Ausland vorankommen. Mit teuren Expansionsprojekten sollen die Einnahmen steigen. Vor allem für Osteuropa hat die Bank große Pläne.

Die französische Großbank Societe Generale will in den nächsten Jahren mehr in die Auslandsexpansion investieren. AFP

Die französische Großbank Societe Generale will in den nächsten Jahren mehr in die Auslandsexpansion investieren.

ParisDie französische Großbank Societe Generale (SocGen) könnte in den nächsten Jahren bis zu vier Milliarden Euro in Zukäufe und sonstige Expansionsprojekte stecken. Vorstellbar seien unter anderem Akquisitionen im Privatkundengeschäft und im Segment mit besonders reichen Kunden, sagte SocGen-Chef Frederic Oudea am Dienstag.

Die Nummer zwei in Frankreich nach BNP Paribas teilte bei einem Investorentag in Paris zudem mit, die Einnahmen in den nächsten drei Jahren per annum um drei Prozent steigern zu wollen. Das Wachstum solle vor allem aus Russland, Osteuropa sowie Afrika kommen.

Größte Banken der Welt (nach Bilanzsumme)

Platz 11

Deutsche Bank
Deutschland
1955 Milliarden Euro

Stand: Ende Juni 2015. Quelle: Bloomberg.

Platz 10

Barclays
Großbritannien
1960 Milliarden Euro

Platz 9

Bank of America
USA
1998 Milliarden Euro

Platz 8

BNP Paribas
Frankreich
2078 Milliarden Euro

Platz 7

Mitsubishi UFJ
Japan
2224 Milliarden Euro

Platz 6

JP Morgan Chase
USA
2402 Milliarden Euro

Platz 5

Bank of China
China
2408 Milliarden Euro

Platz 4

HSBC
Großbritannien
2489 Milliarden Euro

Platz 3

Agricultural Bank of China
China
2531Milliarden Euro

Platz 2

China Construction Bank
China
2627 Milliarden Euro

Platz 1

Industrial and Commercial Bank of China (ICBC)
China
3216 Milliarden Euro

Der Konflikt des Westens mit Russland hatte die SocGen zuletzt hart getroffen. Das Institut schrieb 525 Millionen Euro auf den Firmenwert der russischen Tochter Rosbank ab – wegen der politischen Unsicherheiten und der Talfahrt des Rubel. Der Mutterkonzern hat bereits viel Geld in Rosbank gesteckt, die sich in einem harten Wettbewerb mit staatlich kontrollierten Geldhäusern befindet.

Von

rtr

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