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23.01.2011

13:03 Uhr

Millionen-Schmiergeld

Ecclestone in BayernLB-Affäre verwickelt?

Woher kommt das rätselhafte Millionenvermögen von Ex-BayernLB - Vorstand Gerhard Gribkowsky? Gerade noch hat die Formel-1 jede Verwicklung in die Affäre zurückgewiesen. Jetzt schreibt die "SZ", Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sei sogar persönlich involviert.

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone: Er soll laut "SZ" in den Skandal um Millionenzahlungen an Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky involviert sein. Quelle: SID

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone: Er soll laut "SZ" in den Skandal um Millionenzahlungen an Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky involviert sein.

dpa MÜNCHEN. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" persönlich in den Skandal um Millionenzahlungen an Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky verwickelt. Wie die Zeitung am Samstag berichtete, lägen konkrete Hinweise darauf vor, dass der britische Geschäftsmann mit den Überweisungen in Höhe von 50 Millionen Dollar zu tun hatte. Ecclestone dementiere das. Die BayernLB wollte unter Verweis auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen keine Stellungnahme abgeben.

Gribkowsky war zu Jahresbeginn im Zusammenhang mit der zeitweisen Formel-1-Beteiligung der BayernLB unter Verdacht geraten. Am 5. Januar wurde er wegen des Verdachts der Untreue, Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung in München verhaftet und sitzt seither in Untersuchungshaft. Die Ermittler gehen davon aus, dass Gribkowsky, der bis 2008 dem Vorstand angehörte, beim Verkauf der Formel 1- Anteile der BayernLB 2006 die 50 Millionen Dollar für ein nicht näher beschriebenes "Entgegenkommen" erhalten hat.

Der BayernLB waren die Anteile nach der Pleite des Medienunternehmers Leo Kirch 2003 als Sicherheit für Kredite zugefallen, zeitweise hielten die Banker die Mehrheit der Rechte an der Formel 1. Gribkowsky und Ecclestone gerieten laut SZ zunächst aneinander, Gribkowsky machte Druck. Doch dann habe Frieden geherrscht. Ende 2005 organisierte Gribkowsky den Verkauf des Pakets an den Finanzinvestor CVC. Auch dort hatte man Zahlungen stets bestritten.

Nach "SZ"-Informationen hat die Salzburger Firma GREP GmbH, in der Gribkowsky den größten Teil des Geldes angelegt hat, am 14. Dezember 2007 eine Mahnung verschickt. Der als "streng persönlich und vertraulich" gekennzeichnete Brief sei an Ecclestone gerichtet gewesen. Die GREP GmbH habe sich darin bei dem Formel-1-Chef beschwert, dass ein Teil der vereinbarten Honorare nicht fristgerecht überwiesen worden sei und noch 2,3 Millionen Dollar fehlten. Der Adressat solle seine Verpflichtungen erfüllen und umgehend zahlen, zitiert das Blatt aus dem Schreiben, das an Ecclestones Büro in der Londoner Zentrale der Rennserie gegangen sei.

Kommentare (1)

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Morchel

23.01.2011, 15:39 Uhr

Nein, Nein, Nein, die Formele eins bleibt von der Mathematik her sauber. bei den Geschwindigkeiten fährt die Korruption hinterher, wetten ? Die Landesbanken sind sauber wieso die eigentlich gegründet wurden, da wollten abgehalfterte Politiker nicht in Harz 4 abrutschen. bei der SPD heisst das Schröder. bei den Grünen Fischer. die Sachsen Lb - braucht jetzt laufend den Steuerzahler. wegen der bürgschaften die werden fällig. was nun her innenminiter bomben entschärfen bitte.

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