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11.03.2004

21:35 Uhr

Mit Erträgen bis Februar im Plan

HVB gut ins neue Jahr gestartet

Die Hypo-Vereinsbank hat 2003 in ihrem Geschäftsfeld Deutschland durch durch Beteiligungsverkäufe, sinkende Risikovorsorge und einen reduzierten Verwaltungsaufwand wieder ein positives Betriebsergebnis erwirtschaftet.

HB MÜNCHEN. Die Münchener Großbank sieht sich mit ihren Erträgen auch in den ersten Monaten des Jahres im Plan und erwartet 2004 im lange defizitären Inlandsgeschäft auch ohne Veräußerungserlöse wieder einen Gewinn.

„Wir sind gut in das Jahr 2004 gestartet“, sagte Finanzvorstand Wolfgang Sprißler bei der Vorlage der Jahresbilanz der HVB am Donnerstag in München. Im Januar hätten operative Erträge und Betriebsergebnisse im Plan gelegen, der für 2004 einen deutlichen Zuwachs des Betriebsergebnisses im Konzern vorsieht. „Das hat sich auch im Februar fortgesetzt.“ Im Inlandsgeschäft werde die HVB im laufenden Jahr vor Steuern auch ohne Sondereffekte wieder „spürbar schwarze Zahlen schreiben“. Das Vorsteuerergebnis hatte sich ohne diese Erträge 2003 zwar deutlich verbessert, war aber in der Verlustzone geblieben. Die HVB kündigte an, voraussichtlich am 18. März den Bezugspreis für die anstehende Kapitalerhöhung mit einem Volumen von etwa drei Mrd. € bekannt zu geben. Angaben zur Resonanz bei den Investoren machte die Bank nicht.

Sprißler sagte, im Inlandsgeschäft sei im vergangenen Jahr die Trendwende erreicht worden. Durch die Veräußerungsgewinne beim Verkauf der Nürnberger Norisbank und der Schweizer Bank von Ernst, aber auch durch eine geringere Risikovorsorge und gesunkene Kosten wies die HVB im Inland einen Betriebsgewinn von 278 Mill. € aus. Im Jahr zuvor war ein Verlust von 947 Mill. € angefallen. Um die Veräußerungsgewinne bereinigt blieb das Vorsteuerergebnis der Sparte aber mit einem Verlust von 244 Mill. € in den roten Zahlen. Darin sind die Milliardenabschreibungen des vergangenen Jahres nicht enthalten. Im Jahr zuvor hatte der Vorsteuerverlust der Inlandssparte 1,484 Mrd. € betragen.

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