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12.04.2017

20:28 Uhr

Monte Paschi

EU fordert deutlich größeren Stellenabbau

Damit die angeschlagene Monte Paschi Staatshilfe erhalten kann, muss die EU dem Rettungsplan zustimmen. Laut Kommission muss die älteste Bank der Welt aber weitaus mehr Stellen abbauen als zunächst vorgesehen.

Die älteste Bank der Welt benötigt Milliardenhilfe. dpa

Monte dei Paschi di Siena

Die älteste Bank der Welt benötigt Milliardenhilfe.

SienaDie EU-Kommission fordert einem Insider zufolge einen fast doppelt so großen Stellenabbau bei Monte Paschi wie im Rettungsplan der angeschlagenen italienischen Bank vorgesehen. Bei der Kommission sei von mehr als 5000 Jobs die Rede, sagte eine dem Vorgang nahestehende Person. Der im Oktober vorgestellte Plan von Monte Paschi sieht dagegen 2600 Stellen weniger vor, was etwa zehn Prozent der Belegschaft entspricht. Monte-Chef Marco Morelli erklärte am Mittwoch, die Verhandlungen liefen noch. Er könne gegenwärtig keine konkreten Zahlen zum Stellenabbau nennen.

Die EU muss dem Rettungsplan zustimmen, damit die Bank Staatshilfe erhalten kann. Die EZB beziffert den Kapitalbedarf der ältesten Bank der Welt mit 8,8 Milliarden Euro. Es wird erwartet, dass die italienische Regierung 6,6 Milliarden Euro in die Bank pumpt und einen 70-prozentigen Anteil übernimmt.

Von

rtr

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