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29.10.2015

18:18 Uhr

Münchener Hyp und Hausbank

Fusion unter Genossenschaften geplant

Fusion in Bayern: Die Münchener Hypothekenbank will künftig mit der Hausbank München zusammenarbeiten. Besonders die Mietkautionskonten des kleineren Konkurrenten sind für die Hyp attraktiv.

Vor allem die Mietkautionskonten der Hausbank sind für die Hypothekenbank attraktiv. dpa

Genossenschaftliche Partnerschaft

Vor allem die Mietkautionskonten der Hausbank sind für die Hypothekenbank attraktiv.

FrankfurtUnter den genossenschaftlichen Immobilienfinanzierern bahnt sich eine Fusion an. Die Münchener Hypothekenbank will sich mit der kleineren Hausbank München eG zusammenschließen, wie die beiden Häuser am Donnerstag mitteilten. Bis Anfang 2016 sollten Details einer künftigen gemeinsamen Strategie ausgearbeitet werden, sagte ein Sprecher der Münchener Hyp. Das letzte Wort haben die Eigentümer der beiden Münchener Banken. Die Mitglieder müssen jeweils mit Dreiviertel-Mehrheit für die Fusion stimmen. Die Hausbank – ehemals Bank für Haus- und Grundbesitz – ist mit einer Bilanzsumme von 2,3 Milliarden Euro deutlich kleiner als die Münchener Hyp, die mit 38 Milliarden Euro zu den 20 von der Europäischen Zentralbank (EZB) direkt beaufsichtigten Banken in Deutschland zählt.

Die Hausbank ist vor allem wegen ihres Einlagengeschäfts als Partner für die Münchener Hyp attraktiv. Sie führt Tausende von Mietkautionskonten, die eine günstige Refinanzierungsquelle sind. Die größere Münchener Hyp ist bei der Kapitalbeschaffung dagegen ganz auf den Kapitalmarkt angewiesen. Für die Hausbank arbeiten 220 Beschäftigte, für die Münchener Hyp 550. Während die Hausbank 6000 privaten Genossen gehört, kommt das Kapital der Münchener Hyp vor allem von den rund 700 Banken unter ihren 75.000 Mitgliedern. Sie ist nach der DG Hyp der zweitgrößte Immobilienfinanzierer im genossenschaftlichen Bankensektor in Deutschland.

Von

rtr

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