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01.07.2016

13:12 Uhr

Nach Brexit

Fidelity verlagert 100 Stellen nach Dublin

Der britische Vermögensverwalter Fidelity rückt nach dem Brexit näher an Europa. Rund 100 Stellen sollen von London nach Dublin verlagert werden. Die Entscheidung sei allerdings schon vor dem Votum geplant gewesen.

Nach der Entscheidung der Briten für einen Brexit rechnen Analysten mit der Abwanderung vor allem von Banken und anderen Finanzfirmen aus London. dpa

Alternative Irland

Nach der Entscheidung der Briten für einen Brexit rechnen Analysten mit der Abwanderung vor allem von Banken und anderen Finanzfirmen aus London.

Der britische Vermögensverwalter Fidelity verlagert rund 100 seiner Stellen in London in die irische Hauptstadt Dublin. Diese Entscheidung sei bereits vor dem Referendum über einen Austritt Großbritanniens aus der EU getroffen worden, versicherte Fidelity am Freitag. „Wir stellen in Dublin ein, und einige Mitarbeiter werden aus Großbritannien abgezogen”, sagte eine Sprecherin. Dies sei eine Entscheidung im Rahmen der langfristigen Strategie von Fidelity.

Nach der Entscheidung der Briten für einen Brexit rechnen Analysten mit der Abwanderung vor allem von Banken und anderen Finanzfirmen aus London. Eine Tochter der Versicherungsgruppe Prudential, M&G Investments, hat ebenfalls bereits angekündigt, ihre Vermögensverwaltung in Irland personell zu verstärken.

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Die irische Organisation IDA Ireland, die ausländische Investoren betreut, hatte schon kurz nach Bekanntwerden des Brexit-Votums geworben, Irland bleibe auch weiter ein Mitglied der Europäischen Union mit vollständigem Zugang zum gemeinsamen Markt. Die englische Sprache sei ein weiterer Vorteil, der für Irland spreche.

Von

afp

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