Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.03.2011

14:33 Uhr

Nach Firmenpleite

Lehman Brothers verklagt Citibank auf Milliarden

Milliardenklage gegen die Citibank: Der Insolvenzverwalter der US-Bank Lehman verlangt von dem Geldhaus 1,3 Milliarden Dollar Schadensersatz. Sein Vorwurf: Die Citibank habe Lehman-Einlagen eingefroren.

Zentrale von Lehman Brothers in New York: Die Investmentbank fordert von Geldhäusern Milliardenbeträge zurück. Quelle: ap

Zentrale von Lehman Brothers in New York: Die Investmentbank fordert von Geldhäusern Milliardenbeträge zurück.

Der Verwalter James Giddens fordert im Auftrag der Lehman-Tochter LBI von der Citibank Vermögenswerte und Bargeld in Höhe von mehr als 1,3 Milliarden Dollar zurück, wie aus einer am Freitag im Konkursgericht von Manhattan eingereichten Klageschrift hervorgeht.

Lehman wirft der zur Citigroup gehörenden Citibank vor, unter anderem Lehman-Einlagen eingefroren zu haben. Citigroup wies die Forderungen als „ungerechtfertigt und unbegründet“ zurück. Im vergangenen Monat hatte Citigroup mitgeteilt, dass Schadenersatzforderungen von bis zu drei Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der Lehman-Pleite auf sie zukommen könnten.

Der Insolvenzantrag der einst viertgrößten US-Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 gilt als Höhepunkt der Finanzkrise. Es ist die bei weitem größte Firmenpleite in der US-Geschichte. Das Institut war sehr stark in Immobilien, Hypothekenpapieren und komplexen Kreditverbriefungen engagiert.

Dramatische Wertverluste in diesen Anlagen brachen Lehman das Genick. Auch von anderen Großbanken fordert Lehman Milliardenbeträge zurück.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×