Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.05.2013

10:13 Uhr

Nach Gewinnrückgang

Bank ABN wird 400 Stellen streichen

Die verstaatlichte Bank ABN Amro leidet unter der Rezession. Etwa zwei Prozent der Belegschaft sollen nach deutlichem Gewinneinbruch entlassen werden, um das Unternehmen für eine Privatisierung attraktiver zu machen.

Bisher hat die Regierung nur die Absicht zur Privatisierung vorgebracht, nicht aber ein genaues Datum. dpa

Bisher hat die Regierung nur die Absicht zur Privatisierung vorgebracht, nicht aber ein genaues Datum.

AmsterdamDie Rezession in den Niederlanden setzt der verstaatlichten Bank ABN Amro zu. Das Kreditinstitut teilte am Freitag mit, nach einem deutlichen Gewinnrückgang zu Jahresbeginn 400 Stellen zu streichen. Das sind in etwa zwei Prozent der Belegschaft. Die Maßnahme sei Teil des Umbaus im Firmenkundengeschäft, hieß es. Die Bank soll aber auch für Investoren attraktiver werden.

Denn die neue Regierung des Landes will ABN Amro privatisieren, hat dafür aber noch kein Datum genannt.

Im ersten Quartal 2013 fiel der Nettogewinn um 17 Prozent auf 415 Millionen Euro, da faule Kredite im Inland zunehmend zur Belastung wurden. "Weil die Arbeitslosigkeit weiterhin ansteigt und dieses Jahr kein Wirtschaftswachstum in den Niederlanden erwartet wird, blicken wir mit Vorsicht aus das restliche Jahr", sagte Bankchef Gerrit Zalm.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×