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25.05.2016

18:16 Uhr

Nach Manipulationsversuchen

Citigroup zahlt 425 Millionen Dollar Strafe

Die US-Finanzaufsicht zieht die Citigroup für Marktmanipulationen zur Rechenschaft. Die Bank muss insgesamt 425 Millionen Dollar an Strafen zahlen, wie die US-Regulierungsbehörde am Mittwoch mitteilte.

Der US-Bank wird vorgeworfen, während der Finanzkrise den "Dollar-Libor" falsch angegeben zu haben. AFP; Files; Francois Guillot

Citigroup-Zentrale in New York

Der US-Bank wird vorgeworfen, während der Finanzkrise den "Dollar-Libor" falsch angegeben zu haben.

WashingtonDie Citibank legt mit einer Zahlung von 425 Millionen Dollar Vorwürfe der versuchten Manipulation von mehreren Referenzzinssätzen bei. Damit habe das Institut einen wichtigen Schritt zum Abbau seiner Altlasten vollzogen, sagte eine Citi-Sprecherin am Mittwoch.

Der Vergleich werde keine Auswirkungen auf die Geschäftsergebnisse haben, da die Summe durch Rückstellungen gedeckt sei. Die Bank habe inzwischen Vorkehrungen getroffen, "um besser gegen unangebrachtes Verhalten gewappnet zu sein".

Der US-Aufsichtsbehörde CFTC zufolge waren unter anderem der Isdafix, der Yen-Libor und der Euro-Yen-Tibor betroffen, die für zahlreiche Finanzgeschäfte bedeutend sind. Der Citigroup wurde zudem vorgeworfen, während der Finanzkrise den Dollar-Libor falsch angegeben zu haben.

Auch andere Banken - darunter die Deutsche Bank - wurden ähnliche Manipulationen unterstellt. Der deutsche Branchenprimus und sechs andere Geldhäuser hatten Anfang Mai eine Klage wegen Zinsmanipulationen mit einem millionenschweren Vergleich beigelegt.

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