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16.07.2015

09:20 Uhr

Nachfolger der Hypo Alpe Adria

Österreich treibt Heta-Abwicklung voran

Im Fall der Heta, Nachfolgeinstitut der Hypo Alde Adria, treibt Österreich die Abwicklung voran. Erste Treffen mit Gläubigern sind anberaumt worden. Mit Bayern hat die Regierung bereits einen Vergleich ausgehandelt.

Österreich treibt die Abwicklung der Heta AG, einst zur Abwicklung der Hypo-Alde-Adria-Bank gegründet, voran. AFP

Österreich wickelt Heta ab

Österreich treibt die Abwicklung der Heta AG, einst zur Abwicklung der Hypo-Alde-Adria-Bank gegründet, voran.

WienÖsterreich beschleunigt die Anstrengungen, für die Schulden der Heta Asset Resolution AG eine Lösung zu finden. Zuvor hatte sich die Republik Österreich mit Bayern bereits verglichen.

Die Kärntner Landesholding (KLH), Garant für bis zu 13,6 Milliarden Euro an Heta-Verbindlichkeiten, hat erste Treffen mit Gläubigern anberaumt. Dabei geht es um eine Bewertung des Ausmaßes der erhobenen Forderungen, geht aus einer Vorlage an das Landesgericht Klagenfurt hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. KLH hatte den Antrag auf ein Reorganisationsverfahren gestellt und die Gläubiger aufgefordert darzulegen, welche Ansprüche von Gläubigern gestützt auf die behauptete Haftung für Verbindlichkeiten der Heta (früher HBInt) geltend gemacht werden.

„Als erster Erfolg dieser Vorgangsweise wurde mir die Vereinbarung von ersten Gesprächsterminen mit Gläubigergruppen mitgeteilt“, heißt es in dem Bericht von Karl F. Engelhart, dem von der KLH beauftragten Reorganisationsprüfer.

Österreich hatte 2009 die Hypo-Alpe-Adria-Bank International AG verstaatlicht und die Heta zur Abwicklung des größten Teils der toxischen Aktiva eingerichtet. Nach Bereitstellung von Hilfen im Umfang von 5,5 Milliarden Euro hatte die Regierung in Wien im März weitere Unterstützung eingestellt. Die Finanzaufsicht erließ ein Schulden-Moratorium. Im vergangenen Monat gab Heta eine Kapitallücke im Ausmaß von 7 Milliarden Euro bekannt und teilte mit, Verluste mit Gläubigern teilen zu müssen oder auf die Insolvenz zuzusteuern.

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling sagte, die Bundesregierung sei bereit dem Land Kärnten Geld zu leihen, so es zu einer Einigung kommt, die Schuldenlast zu reduzieren.

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