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14.03.2006

11:58 Uhr

Natixis

Französische Genossenschaftsbanken bilden Holding

VonHolger Alich

Die genossenschaftlichen Bankengruppen Caisse d'épargne und Groupe Banque Populaire wollen mit ihrer geplanten gemeinsamen Holding Natixis bei der europäischen Bankenkonsolidierung mitwirken.

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PARIS. „Natixis wird ein Spieler ersten Ranges bei der anstehenden Konsolidierung sein“, sagte Philippe Dupont, Chef der Groupe Banque Populaire.

Beide Bankengruppen stellten gestern die Details für ihre geplante Annäherung vor, aus der die neue Nummer zwei des französischen Bankenmarktes – nach Filialen gerechnet – hervorgehen soll. Da genossenschaftliche Banken rechtlich nur sehr schwer fusionieren können, wollen beide Bankengruppen ihre wichtigsten Aktiva in eine gemeinsame Gesellschaft namens Natixis einbringen. Dazu sollen nun die Detailverhandlungen beginnen, die bis Juni abgeschlossen sein sollen.

Analysten begrüßten die Konsolidierung im genossenschaftlichen Bankensektor, dem in diesem Punkt Verspätung nachgesagt wird. Diese Annäherung schaffe „einen Größenvorteil“, etwa in der Vermögensverwaltung, urteilen die Experten von CM CIC Securities. Sie schätzen die Kostensynergien auf 200 bis 250 Mill. Euro. „Die Operation erhöhen den Druck auf die anderen Akteure wie Société Générale, die noch keine signifikante Akquisition getätigt haben“, schreiben die Analysten. Die Details des Zusammenschlusses werfen indes auch einige Fragen auf.

Das gestern vorgestellte Schema sieht vor, dass die Sparkassen ihre Investmentbank Ixis, das Asset-Management, den Immobilienfinanzierer Crédit Foncier und ihre eigenen Versicherungstöchter in Natixis einbringen. Natixis geht aus der bereits börsennotierten Tochter der Groupe Banque Populaire Natexis hervor; diese bringt zusätzlich ihre Kredit-Versicherungstochter Coface mit ein.

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